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 Betreff des Beitrags: Re: Inzucht - die ganze Wahrheit
BeitragVerfasst: Sonntag, 17.07.2011, 15:33 
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Mustela nigripes
Mustela nigripes

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Ich kann mir momentan noch gar keine Meinung zu Inzucht im positiven Sinne bilden, da ich eigentlich nur schlechtes höre und auch keinen Plan von Genetik habe :?:

Inzucht ist glaueb ich nur mit wirklich guten Fachwissen anzuwenden, damit kein Schaden entsteht.

Wenn in der Natur Inzucht passiert, sorgt die Natur auch schnell für den Ausgleich denn behinderte Tiere überleben einfach nicht auf Dauer. Ein Hase der (Bsp.) 6 Beine hat und ständig über sich selbst stolpert wird schnell gefressen und dieser hat dann auch nciht mehr die Möglichkeit seinen Gendefekt weiter zu vererben.

@ Suessmops: Ist doch alles volll okay was du schreibst :!: :thumbup: :thumbup:

@ Mod: Danke, dass ihr das Thema zu einem TOP gemacht habt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Inzucht - die ganze Wahrheit
BeitragVerfasst: Montag, 18.07.2011, 11:25 
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Mustela lutreola
Mustela lutreola

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Das bei diesem Thema die Beiträge schnell überkochen wundert mich garnicht.
Ich hab prinzipiell ein Problem mit Zuchten, weil ich der Meinung bin, dass einfach zuviele möchtegern-Vermehrer dabei sind und zuwenig darauf geachtet wird, was noch an Frettchen in Tierheimen und Hilfen sitzt. Was nicht heißt, dass seriöse und sinnvolle Zucht nicht auch nötig ist, aber m.E ist sie einfach zu selten. Das Resultat sind überflutete Auffangstationen oder eben kranke und genetisch verkrüppelte Tiere...

Eines meiner ersten Frettchen- Zelda- war vermutlich aus einer Inzuchtlinie. Sie war blind, hatte eine Verkrüppelung in der Wirbelsäule und konnte nicht anständig laufen. Gestört hat es sie nicht wirklich, allerdings hat man sie regelmäßig angalloppieren gehört. Sie ist mir später während einer Narkose auf dem Tisch geblieben, weil sie sich als Einzige mit einem FIP-Virus angesteckt hatte. Ihr Immunsystem war also ebenfalls beeinträchtig und das haben nicht nur wir, sondern auch andere Frettchen gemerkt. 2 VG's kamen erst garnicht zu Stande, weil Zelda von den anderen Frettchen gnadenlos verprügelt wurde.

Und ganz ehrlich... Ich kann es absolut nicht verstehen, wie es manche Halter gibt, die mit ihrer gezielten Suche nach (Sonder-)farben solche Inzuchtlinien stärken. Mit Verantwortungsbewusstsein hat das bei mir auch nichts zu tun. Wobei man natürlich ganz klar sagen muss, dass jegliche domestizierte Rasse vermutlich irgendwann mal auf Inzucht zurück geht. Denn wenn nur wenige Tiere einer Art vorhanden sind, dann muss man diese logischerweise miteinander kreuzen um eine Population zu erzeugen. Ob das gut oder schlecht ist, ist die andere Frage. Allerdings denke ich, gibt es heute wirklich genügend Individuen und da muss Niemand mehr solche Kreuzungen betreiben. Und jeder der es doch tut, nimmt gewisse Risiken in Kauf. Risiken die m.E wirklich nicht sein müssen!!!!

_________________
Liebe Grüße von Ronja, Kaya, Skippy und Elliot

...im Herzen immer dabei: Zelda, Feivel, Zoe und Samson


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 Betreff des Beitrags: Re: Inzucht - die ganze Wahrheit
BeitragVerfasst: Montag, 18.07.2011, 19:23 
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InventiveFerret
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suessmops hat geschrieben:
ja, aber wenn Inzucht bei Ratten vielleicht vor kommt, rechtfertigt das noch lange nicht, sie bei Frettchen gut zu heißen. Denn bei Marderartigen ist sie nun mal NICHT von der Natur vor gesehen.



Hi,

da muss ich dir leider wiedersprechen.
Ich hab den Artikel zwar jetzt nicht hier. Aber ich hab mal in einer Jagzeitung nen Artikel überflogen. Da stand drin das Wiesel-Fähen kurz nach der Geburt (nach 4 Wochen) geschlechtsreif werden und direkt wieder vom Vater gedeckt werden.
Im Internet hab ich jetzt leider nur gefunden dass die Fähen nach 4 Wochen geschlechtsreif werden und die Rüden erst nach einem Jahr.

Aber beim Iltis und somit beim Frettchen ist sie wirklich nicht vorgesehen, da die Fähen da ja auch erst nach einem Jahr geschlechtsreif werden.

LG

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Inzucht - die ganze Wahrheit
BeitragVerfasst: Donnerstag, 12.07.2012, 17:41 
:( Ich hasse die Menschen. Ich hasse sie einfach. Wir sind das grausamste was dieser Welt passiert ist. Ich schau mir nebenbei seit wochen auch die scheiss tierquälereien an in Ungarn, Russland und vielen Ländern....Nach jedem Video bin ich fest entschlossen Vegan zu leben....leider schwer umzusetzen, derzeit zumindest.

Bin einfach nur traurig dass die Tiere unter uns so leiden müssen.... :cry: :cry:

Super Thema trotzdem. Nur leider lesen sich das die falschen Leute durch. Den unseriösen Züchtern sollte das gesagt werden! *seufz*

Viele Grüße!


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 Betreff des Beitrags: Re: Inzucht - die ganze Wahrheit
BeitragVerfasst: Donnerstag, 12.07.2012, 17:52 
Nicht nur gesagt...die gehören bestraft und lebenslänglich weggesperrt .Und da meine ich gesamt alle Tierquäler. Mit denen gehört das gleiche gemacht. *aaaarrrrr* :evil:


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 Betreff des Beitrags: Re: Inzucht - die ganze Wahrheit
BeitragVerfasst: Mittwoch, 22.05.2013, 21:02 
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Mustela nivalis
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LittleLoony hat geschrieben:
Nicht nur gesagt...die gehören bestraft und lebenslänglich weggesperrt .Und da meine ich gesamt alle Tierquäler. Mit denen gehört das gleiche gemacht. *aaaarrrrr* :evil:


Dem kann ich nur zustimmen. Nur leider ist die gesetzeslage in der hinsicht viel zu lasch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Inzucht - die ganze Wahrheit
BeitragVerfasst: Montag, 05.08.2013, 22:51 
aus inzucht gehen "kranke tiere" nur hervor, wenn die elterntiere die gene dafür schon in sich tragen.
2 gesunde tiere, egal wie genau miteinander verwandt, werden also auch keine kranken junge bekommen.

durch inzucht kann man eltern herausfiltern, die böse gene tragen und sie kastrieren um sie aus der zucht herauszunehmen.

auch farbschläge und muster konten "damals" nur durch gezielt einzucht erzeugt werden

nur so als ganz kurzer anriss :-)
*ich liebe das thema genetik einfach ^^ und werde selbst niemals eigene kinder haben,
weil die von mir scheiß gene bekommen würden XD .... das kann das tier natürlich leider nicht selbst entscheiden...... *


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 Betreff des Beitrags: Re: Inzucht - die ganze Wahrheit
BeitragVerfasst: Montag, 05.05.2014, 20:27 
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Mustela frenata
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Es ist so traurig :(

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Es grüßen Mel,Herr Krüger und Kralle

Bitte helft mir das mein kleiner Kralle wächst ~
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Das selbe gilt natürlich auch für unsere Herr Krüger
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 Betreff des Beitrags: Re: Inzucht - die ganze Wahrheit
BeitragVerfasst: Montag, 09.06.2014, 17:50 
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Mustela frenata
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Wohnort: Gießen
Ich weiß selbst auch viel zu wenig über Inzucht. Aber so etwas wie auf den Bildern würde ich mir niemals wünschen. Ich weiß auch nicht inwiefern man Inzucht nutzen kann um gesunde Tiere hervor zu bringen. Aber in allen Fällen wäre die Gesundheit der Tiere mein oberstes und wichtigstes Ziel. Und wenn die Inzucht der Gesundheit der Tiere nachteilig ist, dann bin ich dagegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Inzucht - die ganze Wahrheit
BeitragVerfasst: Montag, 09.06.2014, 18:01 
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Mustela eversmannii
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Registriert: Samstag, 16.03.2013, 10:25
Beiträge: 1326
Kucky93 hat geschrieben:
Ich weiß selbst auch viel zu wenig über Inzucht. Aber so etwas wie auf den Bildern würde ich mir niemals wünschen. Ich weiß auch nicht inwiefern man Inzucht nutzen kann um gesunde Tiere hervor zu bringen. Aber in allen Fällen wäre die Gesundheit der Tiere mein oberstes und wichtigstes Ziel. Und wenn die Inzucht der Gesundheit der Tiere nachteilig ist, dann bin ich dagegen.


Der "Nutzen" der Inzucht besteht darin, gewisse (rezessive) Merkmale beizubehalten. Es ist oft einfacher, einfach Mutter und Kind (o.Ä.) zu verpaaren, als nach einem Frettchen zu suchen, das das gleiche Merkmal hat. (Ich hoffe du verstehst was ich meine?) Irgendwo hab ich hier gelesen, dass Langhaarfrettchen aus einer Inzucht entstanden sind.

_________________
https://www.facebook.com/Frettchenheilkunde-341017003039170/


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