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BeitragVerfasst: Montag, 12.03.2018, 23:57 
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Mustela frenata
Mustela frenata

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aktueller Bericht vom Zaun nach ein paar Tagen.

Decken tauschen macht nen guten Eindruck. Sie reiben sich jeweils in der Decke und fangen an zu gackern.
Wenn sie am Zaun sind hat unseres schon nicht mehr so viel schiss.. ist eher neugierig. Sie fressen zusammen lachspaste ohne fauchen. Sie fangen auch an zu gackern wenn sie sich am Zaun begegnen.

Dieses gackern ist doch ein gutes Zeichen oder? Ich glaube ich hab hühner. :)


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BeitragVerfasst: Samstag, 17.03.2018, 23:15 
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Mustela frenata
Mustela frenata

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Kurzer Zwischenbericht. Es war nicht so schlimm wie ich dachte.
Wir haben sie auf der Terasse zusammengesetzt. Sie haben sich nur gezofft, wenn sie sich über den Weg gelaufen sind. Es lief alles ohne Verletzungen.

Dann haben wir sie wieder im Keller zusammengesetzt. Nachdem alles umgeräumt und geputzt wurde.

Jetzt ist aber immer das selbe Szenario zu beobachten. Unser älteres Frettchen verschanzt sich irgendwo.
Eins der anderen kommt neugierig vorbei und schnuppert bloss - dann schreit und faucht unser Älteres direkt los und macht immernoch Stinkbomben. Es hat wohl fürchterlich angst vor denen.
Die machen aber nicht den Eindruck als ob sie böse absichten haben.
Nach kurzem Fauchen oder Gerangel rennen sie wieder weg.

Wenn das Ältere dann mal aus seinem Versteck kriecht dann läuft es in Zeitlupe demütig durch die Gegend und ist sehr angespannt und Mißtrauisch. Manchmal faucht es auch einfach so.

Jedenfalls bringen sie sich nicht um und ein Kampf geht mal noch max. 10 sek. Das 3. Frettchen hält sich relativ neutral. Schreitet nur ein wenn die anderen beiden Kämpfen.

Hab ein bisschen Bedenken wegen unserem Älteren Frettchen, weil es sich komplett verkriecht. Es ist immer in ner Decke eingewickelt und kommt kaum noch raus. Die anderen Verhalten sich ganz normal wie immer.

Was meint ihr dazu?


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BeitragVerfasst: Sonntag, 18.03.2018, 12:10 
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Mustela altaica
Mustela altaica

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Kennt dein älteres Frettchen überhaupt andere Frettchen? Bzw kannte es zuvor vielleicht nur ein einziges anderes Tier? Dann passiert es häufiger das sie Angst haben vor anderen Tieren. Es müsste dann erst lernen, wie andere Tiere 'funktionieren'. Es ist ja aber schon mal schön, das die neuen verträglich sind und offenbar nicht gezielt Jagd machen oder mobben! Hast du mehrere Wassernäpfe und Fressnäpfe stehen so dass das ängstliche Tier auch jederzeit genug fressen/trinken kann?
Was du machen könntest, ist bei dem Vertrauensaufbau helfen z.B auch jetzt ohne Gitter weiter mit gemeinsam Paste schlecken. Was hier auch gut funktioniert hat, ist ein großer (!) Teller und darauf mit etwas Wasser verrührtes Ei und dann gemeinsam schlecken lassen. Alternativ geht auch verschmierter Babybrei (Huhn pur) oder Butter. Was auch immer alle drei SEHR gerne mögen.


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BeitragVerfasst: Sonntag, 18.03.2018, 15:37 
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Mustela frenata
Mustela frenata

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Es kannte nur ein anderes Frettchen und das ist gestorben.
Die anderen beiden Geschwister kennen auch nur sich.

Ja wir haben mehrere Wassernäpfe und ich gebe das Futter so, dass ich den anderen beiden Beschäftigung gebe indem ich sie mit Trockenfleisch füttere oder ein Küken. Das fressen sie zwar nicht aber rangeln drum und derzeit gebe ich dem Angsthase heimlich ne Maus unter die Decke.
Das Nassfutter rühren die anderen beiden auch nicht an. Insofern könnte es das auch fressen.

Ich denke ich werde mal komplett umräumen, dass kein Gewöhnungseffekt entsteht. Sonst ist die eine hälfte wieder Revier.

Wenn sie gemeinsam Paste haben vertragen sie sich. Wenn die Paste weg ist wird wieder gefaucht.
Wenn ich ihnen Trockenfleisch gebe sitzen alle auch ganz nah beisammen. Das war vorher nicht.

Das mit dem Ei probiere ich mal. Sie haben die letzten Tage Eintagsküken bekommen. Trotzdem Ei geben?

Wenn ich das beobachte kann ich den Übeltäter nicht so deuten. Es macht den Eindruck als ob die anderen nur Schnuppern kommen und neugierig sind. Dann faucht und schreit es wieder und das Gerangel fängt von vorne an. Es wird aber nur kurz gekämpft und dann gehen sie wieder auseinander. Ab und zu geht aber schon eins gezielt hin und fängt stress an.
Das Ältere hat schon ein paar kleine Schürfungen im Nacken aber sieht nicht so schlimm aus.

Ich hoffe die checken das noch. Aber immerhin lagen sie heute morgen alle in der selben Decke. Wenn auch mit Abstand aber wenn eins zu nahe kam wurde trotzdem wieder gefaucht.

Was ich halt etwas bemitleidenswert finde ist, dass es wirklich kaum noch rauskriecht und immer in der Decke eingewickelt ist. Es geht noch nicht mal mehr in sein lieblingsschlafkissen. Aber ich bin eisern geblieben und hab nicht eingegriffen. Wenn ich Futter vergebe schaue ich aber dass alles geregelt abläuft.

Danke für die Tips. Ich bin zumindest mal froh, dass sie es im selben Revier zusammen halbwegs aushalten. Jetzt hoffe ich, dass sie Stinkbomben auch nachlassen.


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BeitragVerfasst: Sonntag, 18.03.2018, 15:57 
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Mustela altaica
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Die Entwicklung klingt für mich sehr gut! Alle auf/in einer Decke nach 1 (oder 2?) Tagen ist total super. Das hatte ich erst nach mehreren MONATEN. Mein kleines Notfellchen kannte GAR KEINE Artgenossen (nicht mal Geschwister / Muttertier :crazy: ) bis sie zu uns kam und konnte daher überhaupt gar kein 'frettisch'. Sie ist immer noch etwas 'anders' aber sie hat es auch gelernt. Bei dir müsste es theoretisch etwas leichter sein.

Kücken plus Ei: Da bin ich mir auch unsicher. Ich gebe daher Ei nur ca einmal die Woche wenns den Tag keine Küken gab. Außerdem nehme ich immer nur EIN Ei mit etwas Wasser (mehr Übungsmasse :twisted: ) gestreckt für 4 Tiere.


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BeitragVerfasst: Sonntag, 18.03.2018, 21:05 
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InventiveFerret
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Ich Fine auch, dass sich das sehr gut anhört.
Der Abstand in den Decken kann auch sein dass die neuen merken, dass dein älteres Tier Angst hat und sie ihm so zeigen, dass sie ihm nichts tun.
Beobachte einfach dein älteres Tier, auch vom Gewicht her, ob es genug frisst, (evtl benötigt es mehr Futter als normal, Weil es ja Stress hat)
Und wenn das passt läuft es und braucht vielleicht nur Zeit.

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BeitragVerfasst: Sonntag, 18.03.2018, 21:29 
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Mustela frenata
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Ja ich glaube auch dass die jüngeren es geschnallt haben.
Ich habe mehrere "Angriffe" beobachtet. Das ist nicht einfach, weil es sehr schnell zugeht...
Aber ich kann sagen, dass die jungen wirklich nichts machen. Kommen nur einzeln angeschnuppert oder gucken nur aus 20cm abstand und irgendwann schreit und schnappt das Ältere.

Ich glaube auch, dass die Jüngeren wirklich "Nähe" zeigen, weil sie gerne nen neuen Spielgefährten haben möchten. Das würde mit meinen Eindrücken zusammenpassen.

Das Ältere verhält sich wirklich wie ein Einsiedlerkrebs. Es rollt sich zusammen, verkriecht sich.. faucht mich auch ab und zu an und schnappt. Ich muss erst mit meiner Hand vor ihm wedeln, damit es sieht dass ich es bin. Das war vorher nie ein Problem. Es spürt sogar Annäherung eines anderen Frettchens obwohl es doppelt in ner Decke eingewickelt ist - und faucht dann. Es reagiert auf garnichts mehr.
Nachdem ich es mal rausgeholt habe und ihm Wasser und anschließend Futter hingehalten hab, hat es das angenommen. Den anderen beiden habe ich dann vorher auch immer Wasser und Futter hingehalten, damit sie nicht denken, dass ich es nur für das Ältere mache.

Es ist garnichtmal so einfach wie man denkt alle gleichwertig zu behandeln, wenn eins den sterbenden Schwan macht.

Ich habe überlegt, die beiden Jüngeren mal ins Außengehege zu setzen und derzeit das Ältere in der Wohnung ein bisschen Entspannen lassen. Derzeit könnte es auch in Ruhe fressen.
Meint ihr das ist eine gute Idee oder sollte ich sie wirklich nicht trennen momentan?
Wenn die beiden anderen sich derzeit woanders aufhalten merken sie ja nicht, dass ich dem Älteren ne Extrawurst gegeben hab.

Der Hauptgrund warum ich das machen will ist um zu schauen ob es nicht irgendwie krank ist.

Bei den Jüngeren merkt man keine Verhaltensänderung. Sie machen das was sie immer machen und gehen sie Sache relativ Treudoof an :)


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BeitragVerfasst: Sonntag, 18.03.2018, 22:48 
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Mustela frenata
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Naja bei weiterem Beobachten muss ich feststellen, dass eins der jüngeren wohl doch auf das ältere ab und an losgeht. Kommt von hinten angeschnuppert udn springt aufs.
Den Moment abzupassen wo es auf es losgeht ist unmöglich. Falls es doch nichts machen will wäre ein Eingreifen ja eher fehl am platz.


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BeitragVerfasst: Montag, 19.03.2018, 17:21 
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InventiveFerret
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Eingreifen ist, solange es kein total ernster Streit ist, Immer fehl am Platz.

Lass sie einfach mal machen. Die müssen die Rangfolge unter sich klären.
Wenn du immer eingreifst kannst du es dadurch auch schlimmer machen.

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BeitragVerfasst: Montag, 19.03.2018, 20:18 
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Mustela frenata
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Es ist kein ernster Streit denke ich und sie streigen ja auch nicht lange.

Bisher hab ich eigentlich nicht eingegriffen und hab sie sich zoffen lassen.

Es kommt ja auch mittlerweile vor, dass eins der jüngeren auf 10cm entfernung bleibt und schnuppert und wieder abzieht weil das Ältere wie gelähmt und angespannt in seinem körbchen liegt.

Es macht wirklch den sterbenden Schwan. Es liegt die ganze Zeit an der selben Stelle und kommt nicht raus.
Wir wiegen es jetzt halt jeden tag. Wenn es nicht frisst werde ich es mal rausholen und in der Wohung füttern.


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