Aktuelle Zeit: Montag, 18.06.2018, 15:44




Ein neues Thema erstellen  Auf das Thema antworten  [ 9 Beiträge ] 
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: Dienstag, 13.02.2018, 17:41 
Offline
Mustela altaica
Mustela altaica

Registriert: Donnerstag, 14.05.2015, 21:37
Beiträge: 224
Geschlecht: weiblich
Frettchen: 7
Halter seit: 10.2000
Haltung: Außenhaltung
Wohnort: Hohenkirchen
Liebe User

Ich habe durch Zufall auf einer Schweizer Frettchenzucht Seite über erschreckende und häufende Fälle von Krankheiten gelesen, welche besonders bei Jungtieren durch die Fütterung von Fleisch und Futtertieren begünstigt werden soll!

Leider ist mein Englisch sehr schlecht aber wen es genauer interessiert oder jemand so lieb wäre den Link zu übersetzte und hier zur Verfügung zu stellen wäre das super :)

www.furetto.ch
Direkt unter " Home " Edit 2018


Nach oben
   
BeitragVerfasst: Mittwoch, 14.02.2018, 16:19 
Offline
Mustela frenata
Mustela frenata

Registriert: Sonntag, 06.11.2016, 10:38
Beiträge: 98
Geschlecht: weiblich
Frettchen: 4
Halter seit: 2/2016
Wohnort: Nähe Hannover
Ich habe mal den Anfang übersetzt:

Klinisches Bild
Momentan lässt sich ein stark erhötes Auftreten von schweren gesucdheitlichen Problemen in (sehr) jungen Frettchen (<2 Jahre) beobachten, die an (schweren) gesundheitlichen Problemen leiden. Die Probleme manifestieren sich in diesen Youngstars als Gastro-Intestinal Trakt und Mittelohr (Paukenhöhlen) Entzündungen. Von der Art dieser Entzündungen her, ist es fast sicher das wir es mit einer Infektion zu tun haben. Die Ursache kann bakteriell, viral als auch parasitär sein. Während des Verlaufs der Erkrankung, die meist einen chronischen Verlauf nimmt, werden auch weitere Organe involviert.
Diese Infektionen schlagen nicht immer auf eine Behandlung an. Einige Frettchen zeigen positive Reaktionen auf Antibiotika-Therapie und scheinen sich zu erholen. Viele Frettchen überleben mit permanenten Schäden.


Nach oben
   
BeitragVerfasst: Mittwoch, 14.02.2018, 17:09 
Offline
Mustela frenata
Mustela frenata

Registriert: Sonntag, 06.11.2016, 10:38
Beiträge: 98
Geschlecht: weiblich
Frettchen: 4
Halter seit: 2/2016
Wohnort: Nähe Hannover
Und hier noch eben das aktuelle Update... Sorry, liest sich nicht ganz 'rund'... Ich bin da kein Profi:

Update Januar 2018:
Wie möchten gern ein Update geben, bezüglich der Entwicklung unserer Forschung im Auftrage unserer Arbeitsgruppe. Wir möchten nochmals unseren Dank zum Ausdruck bringen an alle Unterstützer, alte und neue. Dank Ihrer Unterstützung sind wir in der Lage, diese Forschung zu finanzieren.
In der Zwischenzeit hatten einige Frettchen eingehende Untersuchungen und wir haben einige erste Ergebnisse. Wir möchten soviel wie möglich davon weitergeben, aber im Moment werden Folgeuntersuchungen durchgeführt und Auswertungen mit anderen Spezialisten gemacht. Daher können noch keine Schlussfolgerungen gezogen werden, aber wir bewegen uns in die richtige Richtung um Antworten zu finden.
Einige mit Rohfleisch gefütterten und erkrankten (jungen) Frettchen wurden untersucht. Entzündungen fanden sich in Darm, Gallenblase, Leber, Pankreas und Nieren. Es scheint verschiedene pathogene Bakterien und möglicherweise Parasiten sind der Grund dafür. Diese Krankheitserreger treten hauptsächlich in rohem Fleisch und Futtertieren auf. Weitere Forschung wird mit diesen Erregern gemacht, um zu versuchen einen eindeutigen Beweis zu entdecken, als möglichen Grund des derzeitigen Problems das wir in jungen und (jungen) Erwachsenen roh-gefütterten Tiere sehen. Nachdem wir mehr Resultate vorliegen haben, können wir versuchen die richtige Behandlung, speziell für die Erreger zu entwickeln. Der letzte Part könnte schwierig sein, da eine große Vielfalt von Erregern gefunden wurde.
Zusätzliche Forschung erfolgt in den möglicherweise zusammenhängenden Mittelohr-Problemen. Dieser Prozess braucht viel mehr Zeit, da Schädelknochen entkalkt werden müssen.
Für den Moment ist der wichtigste Ratschlag an Frettchenhalter/Verantwortlichen: Füttern Sie KEIN Rohfleisch oder Futtertiere bis mehr Erkenntnisse über die Krankheitserreger und den möglichen Schaden vorliegen, den sie auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von Frettchen anrichten können!
Einmal mehr möchten wir an Frettchen-Liebhaber und Halter appellieren uns zu helfen. Nur mit Ihrer Unterstützung werden wir in der Lage sein dieses Projekt weiter zu führen. Gerade jetzt scheint es, das es in die richtige Richtung geht und weitere Forschung von großem Wert ist, um Antworten zu finden.
Arbeitsgruppe 'Rawfed Ferrets'


Nach oben
   
BeitragVerfasst: Mittwoch, 14.02.2018, 17:33 
Offline
Administrator
Administrator
Benutzeravatar

Registriert: Donnerstag, 12.08.2010, 22:13
Beiträge: 32
Geschlecht: weiblich
Hallo Kerstin,

ich habe mir die Texte bisher noch nicht durchlesen.
Soweit ich jedoch weiß, durch Fleisch und Futtertiere, die mindestens 6 Wochen im TK waren, sollten eigentlich keine Krankheiten, Bakterien, Würmer, etc. mehr überlebt haben. Somit wäre eine Ansteckung von jenem Fleisch also eher auszuschließen.

Grüße
admine

_________________
Bild


Nach oben
   
BeitragVerfasst: Mittwoch, 14.02.2018, 17:57 
Offline
Mustela putorius
Mustela putorius
Benutzeravatar

Registriert: Sonntag, 19.01.2014, 08:04
Beiträge: 1638
Geschlecht: weiblich
Frettchen: 12
Halter seit: 09.2011
Haltung: Innenhaltung
Wohnort: Einbeck
Ich bin in einer internationalen FB-Gruppe zu diesem Thema.
Was mir sehr seltsam vorkommt, ist, wie die Studie zu dem Problem aufgezogen wird:
Es wird nach jungen, roh-gefütterten Frettchen mit schweren (chronischen) Infektionen gesucht. Dann werden diese Frettchen untersucht, und siehe da: sie haben Infektionen! Mit gänzlich unterschiedlichen Bakterien.
Außerdem wurden Futtertiere und verschiedene Fleischprodukte untersucht, die ebenfalls sehr unterschiedliche Erreger aufgewiesen haben.
Meines Wissens gibt es bisher keinen Zusammenhang zwischen den verschiedenen Erregern, die im Futter gefunden wurden, und denen, die in den Frettchen gefunden wurden.
Was nicht untersucht wurde: junge Frettchen, die mit TroFu und NaFu gefüttert wurden, und schwere chronische Infektionen haben. Und es wurden keine TroFu- und NaFu-Sorten untersucht.
Die Infektionen scheinen auch vor allem in den Niederlanden vorzukommen.
Bisher überzeugt mich weder die Fragestellung noch das Studiendesign.


Nach oben
   
BeitragVerfasst: Mittwoch, 14.02.2018, 17:57 
Offline
Mustela putorius
Mustela putorius
Benutzeravatar

Registriert: Sonntag, 19.01.2014, 08:04
Beiträge: 1638
Geschlecht: weiblich
Frettchen: 12
Halter seit: 09.2011
Haltung: Innenhaltung
Wohnort: Einbeck
Man sollte 2-3 Wochen bei mindestens -20 Grad einfrieren, um Parasiten zu töten. Bakterien und viele Protozoen überleben das.

admine hat geschrieben:
Hallo Kerstin,

ich habe mir die Texte bisher noch nicht durchlesen.
Soweit ich jedoch weiß, durch Fleisch und Futtertiere, die mindestens 6 Wochen im TK waren, sollten eigentlich keine Krankheiten, Bakterien, Würmer, etc. mehr überlebt haben. Somit wäre eine Ansteckung von jenem Fleisch also eher auszuschließen.

Grüße
admine


Nach oben
   
BeitragVerfasst: Mittwoch, 14.02.2018, 18:02 
Offline
Administrator
Administrator
Benutzeravatar

Registriert: Donnerstag, 12.08.2010, 22:13
Beiträge: 32
Geschlecht: weiblich
Danke für die Korrektur. War mir nicht 100% sicher

_________________
Bild


Nach oben
   
BeitragVerfasst: Mittwoch, 14.02.2018, 19:53 
Offline
Mustela altaica
Mustela altaica

Registriert: Donnerstag, 14.05.2015, 21:37
Beiträge: 224
Geschlecht: weiblich
Frettchen: 7
Halter seit: 10.2000
Haltung: Außenhaltung
Wohnort: Hohenkirchen
Erstmal vielen herzlichen Dank @ Iri für die Übersetzung! Mich hat es sehr interessiert und bin leider mit meinen mangelnden Englisch nicht weiter gekommen.

Momentan halte ich das auch für überzogen bzw. was wäre dann für eine gesunde Alternative möglich?!
Da gibt es keine wenn man 100 % umstellen würde.
Ich werde das aber soweit es mir möglich ist, weiter im Auge behalten. Finde es trotzdem beunruhigend da sich Spezialisten seit längerem damit auseinandersetzen und anscheinend auch Züchter betroffen waren/ sind. Aktuell betrifft es anscheinend die Niederlande aber wie schnell
schwappt so etwas über!!!


Ich persönlich bestelle im Internet und weiß nicht wie lange das Fleisch beim Lieferanten vorher eingefroren war! Bei mir kommt dann je nach täglichem Wechsel das Fleisch unterschiedlich schnell aber spätestens nach 6 Wochen in den Napf weil ich dann komplett neu bestellen muss...

Wie handhabt ihr das?


Nach oben
   
BeitragVerfasst: Donnerstag, 15.02.2018, 16:46 
Offline
Mustela putorius
Mustela putorius
Benutzeravatar

Registriert: Sonntag, 19.01.2014, 08:04
Beiträge: 1638
Geschlecht: weiblich
Frettchen: 12
Halter seit: 09.2011
Haltung: Innenhaltung
Wohnort: Einbeck
Ich füttere inzwischen komplett roh.
Ich füttere manchmal auch verunfalltes Wild (zB Rehlitz, das vom Mähdrescher erwischt wurde) und Organe/Karkassen aus Privatschlachtungen.
´
Frostfutter, das ich aus dem Internet von professionellen Anbietern bestellt habe, verfüttere ich gleich.
Anderes Fleisch friere ich erst 2 - 3 Wochen ein. Ich habe auch alte und kranke Frettchen, aber ich hatte noch keines, das dadurch eine Infektion bekommen hätte.


Nach oben
   
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen  Auf das Thema antworten  [ 9 Beiträge ] 


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Gehe zu:  


Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group. | Violaceous by: Matt Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Limited | Violaceous by: Prosk8er ©
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de