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 Betreff des Beitrags: Wie viel Futter?
BeitragVerfasst: Mittwoch, 05.10.2016, 17:25 
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Mustela nivalis
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Hallo, ich bin noch Frettchen neuling und habe da mal eine Frage bzgl. des Futters.

Unser Freddy bekam vorher nur das "billig Dosenfutter" mit wenig Fleischanteil, Zucker und Getreide. Ich habe ihn nun auf Hochwertiges umgestellt was ihm wohl auch gut zu schmecken scheint.

Meine beiden Mädels bekamen vorher schon Hochwertiges Futter, so das ich nicht umstellen brauchte.


Ich habe mich entschieden das meine Frettchen als Hauptfutter Nassfutter bekommen sollen. Zusätzlich Trockenfutter, Fleisch und ab und zu etwas Gemüse.
Frostfutter möchte Ich in kürze austesten.

Ich habe mich für Animonda Carny sowie das Premiere Nassfutter entschieden. Ab und zu mal ein DM schälchen oder eine kleine Dose Cachet (das futter aus dem Aldi, ohne Zucker).
Derzeit füttere Ich 2x täglich ca. 400-500gramm auf einem Tag aufgeteilt. Reicht das für die drei?


Nun zu meiner Frage: Wieviel Nassfutter benötigt ein Frettchen ungefähr? Ohne Trockenfutter, da sie das sowieso immer zur Verfügung haben.

Freddy ist in der Zeit wo er hier ist schon super gewachsen, aber eins der beiden mädels empfinde ich als dünn, darum stelle ich ihr einen Napf zusätzlich hin und setze sie auf eine Etage das sie in Ruhe fressen kann...


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie viel Futter?
BeitragVerfasst: Mittwoch, 05.10.2016, 17:44 
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Mustela putorius
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Hallo Katha,

schön dass du dir Gedanken um die Ernährung deiner Wusel machst :)

Ich würde dir allerdings von der Hauptfütterung von Dosenfutter abraten. Dadurch werden deine Frettchen sehr schnell massive Zahnprobleme bekommen da die Ablagerungen auf den Zähnen nicht abgewetzt werden können wie es bei Knochenfleisch der Fall ist. Das wird dazu führen, dass du jedes Jahr oder sogar häufiger unter Narkose die Zähne behandeln lassen musst. Außerdem wird das Futter bei der Herstellung erhitzt und es geht viel Gutes verloren.

Eigentlich sollte die Fütterung von Frettchen hauptsächlich durch Frischfleisch und Futtertiere stattfinden, ergänzt durch ein ständig zur Verfügung stehendes Trockenfutter. Futtertiere wie zB ausgewachsene Mäuse kannst du sogar zur alleinigen Fütterung verwenden, denn durch die Fleisch+Knochenkombi bekommen sie alles was sie brauchen. Jungtiere wie Küken, kleine Mäuse etc. und Frischfleisch in Kombination mit hochwertigem Futter.

Meine bekommen täglich Küken, Mäuse und Frischfleisch, zwischendurch Trofu und 1 - 2 Mal im Monat gibts eine Dose vom F4Y Futter, da sie das sehr gerne essen. Aber wie gesagt, nur zwischendurch denn viel Wertvolles geht beim Zubereiten des Nassfutters verloren und die Zähne leiden.

LG

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Einen Pelz tragen ist absolut in Ordnung - wenn man ein Tier ist! :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie viel Futter?
BeitragVerfasst: Mittwoch, 05.10.2016, 17:48 
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Mustela nivalis
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Ysa hat geschrieben:
Hallo Katha,

schön dass du dir Gedanken um die Ernährung deiner Wusel machst :)

Ich würde dir allerdings von der Hauptfütterung von Dosenfutter abraten. Dadurch werden deine Frettchen sehr schnell massive Zahnprobleme bekommen da die Ablagerungen auf den Zähnen nicht abgewetzt werden können wie es bei Knochenfleisch der Fall ist. Das wird dazu führen, dass du jedes Jahr oder sogar häufiger unter Narkose die Zähne behandeln lassen musst. Außerdem wird das Futter bei der Herstellung erhitzt und es geht viel Gutes verloren.

LG



Wäre es besser wenn Ich morgends DoFu füttere und abends Fleisch/Frostfutter?


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie viel Futter?
BeitragVerfasst: Mittwoch, 05.10.2016, 18:10 
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Am besten gar kein Dosenfutter. Lediglich im Sommer gibt es bei mir hin und wieder Dosenfutter, das ich mit Wasser vermische um eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme zu gewährleisten

_________________
Grüße aus Stuttgart :)
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 Betreff des Beitrags: Re: Wie viel Futter?
BeitragVerfasst: Mittwoch, 05.10.2016, 22:52 
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Mustela putorius furo
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Hallo

Es wurde ja schon geschrieben, dass überwiegende Nafufütterung Zahnstein verursachen kann. Und nicht nur das. Irgendwann werden die Freddels Probleme mit den Analdrüsen bekommen, weil der Kot eine bestimmte Konsistenz haben muss, um beim Koten die Analdrüsen mit zu entleeren, Das ist bei den herkömmlichen Katzennassfutter aber nicht gegeben, weil kaum Ballaststoffe drin sind, die dafür aber wichtig sind.
Es sollte beim Nafu so hochwertig wie möglich gefüttert werden, auch ist ein hoher Tauringehalt sehr wichtig. Frettchen brauchen viel Taurin, die meisten Katzenfutter haben zu wenig, was eigentlich unverständlich ist, weil auch Katzen Taurin sehr wenig selber im Körper produzieren können und auch viel brauchen.
Das einzige Nafu was ich richtig gut finde ist extra für Frettchen konzipiert, http://frettchen4you.de/xtc/index.php?c ... 06076352e4
Der Tauringehalt beträgt in diesem Futter 4000mg, das gibts so gut wie kaum in einem Katzenfutter

Gemüse sollte gar nicht gefüttert werden, denn das können Frettchen gar nicht verwerten, sondern
es marschiert ungehindert durch.
Von einigen Gemüsen können sie auch Bauchweh und Durchfall bekommen, Avocados z.B. sind sogar regelrecht giftig für Frettchen.

Wenn Du Futtertiere testen willst, kannst Du Dir erst welche aus dem Zoofachhandel holen, die sind zwar teurer als im Versand, aber so kannst Du erst testen, was Deine Wusel am liebsten mögen, bevor Du auf einen Haufen bestellter Futtertiere sitzen bleibst.
Am gehaltvollsten wären natürlich adulte Mäuse (meine fressen allerdings lieber Springer), aber Du kannst auch Küken testen. Wenn sie sich dran gewöhnt haben, kannst Du mal schauen, ob sie auch noch andere Futtertiere mögen.

Leider fressen manche aber keine Futtertiere, weil sie es vom Vorbesitzer nicht kennen, da kann man nichts machen. Mein Benny rührt keine Futtertiere an, sondern schleppt sie nur auf seinen Schlafplatz :D

Gruss Fräddel


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie viel Futter?
BeitragVerfasst: Mittwoch, 05.10.2016, 23:36 
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Fräddel hat geschrieben:
Hallo

Gemüse sollte gar nicht gefüttert werden, denn das können Frettchen gar nicht verwerten, sondern
es marschiert ungehindert durch.
Von einigen Gemüsen können sie auch Bauchweh und Durchfall bekommen, Avocados z.B. sind sogar regelrecht giftig für Frettchen.


Am gehaltvollsten wären natürlich adulte Mäuse (meine fressen allerdings lieber Springer), aber Du kannst auch Küken testen. Wenn sie sich dran gewöhnt haben, kannst Du mal schauen, ob sie auch noch andere Futtertiere mögen.

Leider fressen manche aber keine Futtertiere, weil sie es vom Vorbesitzer nicht kennen, da kann man nichts machen. Mein Benny rührt keine Futtertiere an, sondern schleppt sie nur auf seinen Schlafplatz :D

Gruss Fräddel


Hi, muss dich mal auf den neuesten Stand bringen Fräddel :inlove: Obst und Gemüse
werden leider, teilweise verwertet, genau da liegt das Problem, den da der Frettchen-
Körper nicht auf pflanzliches ausgelegt ist und das Frettchen auch keinen Blinddarm hat,
der das übernehmen könnte, wird die Bauchspeicheldrüse mit jedem Bröckelchen
überfordert, letztendlich ist diese Überforderung für Insulinom verantwortlich. ;)

Ausgewachsene Futtertiere sind am wertvollsten, weil da alles in allem stimmig ist.
Bedeutet es ist alles drin, was Frettchen braucht.

Küken sollten eher als Darm-Putzer angesehen werden, da sie nicht aus mineralisiert sind.

Viele Frettchen lassen sich mindestens auf Fleisch (Bitte mit Innereien und Knochen)
umstellen. Trockenfutter darf dran stehen, ist aber kein muss ( seit ungefähr 6 Monaten
fressens meine gar nicht mehr).
Zahnreinigung funktioniert am besten durch Futtertierfütterung. Da sind dann vor allem
die Knochen die Zahnbürste. ;)

_________________
Grüssle aus Ulm


RIP: Skippy 2001 - Peppy 2006 - Lola 2007 - Krümel 2010 - Freddy 2010 - Jeanny 2013 - Benny 2013 - Balou 2014 - Maggy 2014 Garfield 2014 Tobi 2014 Beerchen 2015 Luna 2015
Dass mir mein Tier das Liebste sei, Sagst du, oh Mensch, sei Sünde.
Das Tier ist mir im Sturme treu Der Mensch nicht mal im Winde.

http://frettchen.bayern


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie viel Futter?
BeitragVerfasst: Donnerstag, 06.10.2016, 00:07 
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Mustela putorius furo
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Mit nicht verwerten meine ich, dass Gemüse (von Obst wurde nichts geschrieben) dem Frettchenkörper keinen Nutzen bringt in Form von Vitaminen, Mineralstoffe usw.
Hauptursache des Insulinoms ist dass Getreide und der Zucker in billigen Katzenfuttern, zuckerhaltige Paste und süsses Obst.
Dass ein Frettchen von Gemüse ein Insulinom bekommt habe ich noch nirgends gelesen, da bekommt es höchstens Bauchweh und Durchfall. Und so grosse Mengen wird ja wohl kaum einer seinem Frettchen geben,denn dann hat er dass falsche Haustier.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie viel Futter?
BeitragVerfasst: Donnerstag, 06.10.2016, 18:41 
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Leider doch, Fräddel, leider reicht schon, wenn sie regelmäßig Gurke Paprika oder
ähnliches bekommen. Klar nicht jedes Tier erkrankt daran, aber es gibt ja auch über
90 jährige Kettenraucher ;)

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Grüssle aus Ulm


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie viel Futter?
BeitragVerfasst: Donnerstag, 06.10.2016, 19:21 
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Mustela nigripes
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Durch pflanzliches wandelt sich der saure Urin auch ins basische um was oft zu schmerzhaften Harnsteinen führen kann

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie viel Futter?
BeitragVerfasst: Donnerstag, 06.10.2016, 22:39 
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Mustela putorius furo
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Früher gabs diese 80/20 % Regel, also 80% Fleisch und 20 % pflanzlich nach neueren Erkenntnissen ist die Regel aber 90/10 %, so ist übrigens auch hochwertiges TroFu konzipiert.

Ich finde es seltsam, dass sich so gegen einen (geringen) Anteil an pflanzlichem ausgesprochen wird (ich meine jetzt nicht Getreide!) während im das hier im Forum das anscheinend hier so beliebte und empfohlene Etosha Wildcat Trofu, was ja angeblich so vieeel besser sein soll wie das 4You Futter, u.a. sowas drin ist:
Fenchel, Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Schwarze Johannisbeeren, Holunderbeeren, Aroniabeeren, getrocknete Cranberry, Traubenkernextrakt, Thymian, Marjoran, Oregano, Petersilie, Salbei.
Wie muss ich das jetzt verstehen? Also sind alle Frettchen, die Futter mit so einem Anteil an Obst und Gemüse füttern gefährdet, später an einem Insulinom zu erkranken?
Ob jetzt Gemüse frisch oder getrocknet ist, der Anteil ist ja nun mal da.
Während aber das frische Gemüse hauptsächlich aus Wasser besteht, ich meine jetzt die für Frettchen in sehr geringem Maße meist gegebene Sorten wie Paprika, Salatgurke und Wassermelone.
Und das soll gesundheitsschädlicher sein wie das getrocknete Obst und Kräuterzeugs ?
Holunderbeeren stehen übrigens auf der Liste als giftig für Haustiere.

Da bin ich aber echt froh, dass ich Frettchen4You füttere, in den 9 Jahren die ich Frettchen habe, ist kein einziges an einem Insulinom erkrankt, obwohl mein Sammy und meine Caro als Leckerli ab und zu mal Gurke, Paprika oder im Sommer Wassermelone (Mopsi war wild drauf) bekommen haben.
Enja und Benny mögen das nicht und das ist ok. Sie spielen nur verrückt wenn sie Banane riechen, aber die kriegen sie nicht, denn das finde ich ungesund.


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