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 Betreff des Beitrags: Chronisches Nierenversagen
BeitragVerfasst: Freitag, 01.09.2017, 08:57 
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Mustela erminea
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Hallo zusammen!

Ich brauche Ratschläge und Erfahrungen zum Thema chronisches Nierenversagen. Dies wurde am Montag durch großes Blutbild und Sonografie bei unserem Filou festgestellt (6 Jahre). Er war nur noch bei 850 Gramm, deshalb gingen wir zum TA. Der Keratinin-Wert ist deutlich erhöht, Niere ist als Struktur zwar noch erkennbar, aber es gibt wohl auch schon irgendwelche Ablagerungen.

Filou hat am 31.5. seinen Kumpel Gizmo verloren, lebt jetzt noch mit drei Fähen (u.a. seiner Schwester) zusammen. Er kuschelt weiter mit ihnen, wie früher eigentlich. Ist auch weiterhin immer wieder mal unterwegs, schnuppert und forscht herum. Zu allem Überfluss mussten wir die Frettchen einen Tag nach Gizmos Einschläfern auch zur Urlaubsbetreuung geben. Da war er zehn Tage in anderer Umgebung.

Filou bekommt jetzt ein Nierenmedikament (Name grade vergessen), ab heute hoffentlich auch noch einen Phosphatblocker (sofern der endlich geliefert wurde), dazu seine dritte Infusion an Flüssigkeit (nach Montag und Mittwoch, tat ihm sehr gut), wird gepäppelt mit Conva, fettigem Geflügel ohne Innereien (also möglichst ohne Phosphate), Nassfutter von F4Y, das er mag; TroFu haben wir entfernt. Zudem haben wir sehr sporadisch eine Hinterhandschwäche gesehen, da will ich ihm heute noch Vitamin B geben lassen, ggf. auch noch was Homöopathisches für die Niere, heißt Renee Viscum.

Der TA meinte, es gäbe nun zwei Möglichkeiten. Entweder haben wir es hier mit einer akuten Episode zu tun, welche durch die Trauer um Gizmo (Frettchensitterin meinte, er habe zwar gefressen, aber schon ziemlich getrauert) und den Stress des gleichzeitigen Ortswechsels hervorgerufen wurde. Das hieße, die Niere wäre noch nicht ganz so sehr kaputt, wie es die Werte leider befürchten ließen, hatte aber durch die äußeren Faktoren eine Überbelastung, wodurch sich die Werte für den Moment so deutlich geändert haben - und man könnte durch massiven Einsatz alles nochmal auf unbestimmte Zeit ins Lot bringen. In jedem Fall hätten wir aber einen Nierenpatienten und müssten zusehen, dass wir ihn weiter behandeln. In der Literatur ist von 1 bis 3 Jahren die Rede, die ein Frettchen mit der Krankheit leben kann. Die Chance würde ich ihm gerne geben, bin nur grade unschlüssig, ab wann eine so intensive Behandlung für das Tier unvernünftig oder sogar nicht mehr zumutbar wird. Oder, und daran wil ich nicht denken, die zweite Möglichkeit: die letzte Ausfahrt ist bereits in Sichtweite.

Was ich in beiden Fällen gerne von CNI-erfahrenen Halten wissen würde ist: Worauf müssen wir achten, welches sind untrügliche Zeichen, dass er sich quält? Nierenversagen kann ja zur inneren Vergiftung und Organversagen führen, das will ich ihm unbedingt ersparen, weil das ja auch sehr schmerzhaft ist. Wie könnten wir ihn noch weiter unterstützen? Und ich bitte Euch auch um ganz ehrliche Einschätzungen, aus Eurer Erfahrung mit CNI, wann wir eine Notbremse ziehen sollten! Egal, wie lange er tatsächlich noch hat, es sollte unbedingt eine lebenswerte Zeit für ihn sein, kein "Schrecken ohne Ende". Wonach müssen wir schauen, worauf achten, was im Auge behalten? Wie haben Eure Frettchen Euch geszeigt, dass sie nicht mehr wollen / können?

Vielen herzlichen Dank schon jetzt für Eure Hilfe!

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Mädels-WG: Sookie (geb. 2011), Ronja (geb. 2011), Josy (geb. 2011)
RIP: Gizmo (31.7.2017), Filou (2.9.2017)

"Es ist eine grosse Ehre, der ehrliche und innige Freund eines Tieres sein zu dürfen."
© Stefan Wittli (*1961), Schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut, Tierpsychologe, Buchautor und Kolumnist

"Respekt vor den Tieren folgt der Sanftmut des Herzens."
© Erwin Koch, (*1932), deutscher Aphoristiker


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 Betreff des Beitrags: Re: Chronisches Nierenversagen
BeitragVerfasst: Freitag, 01.09.2017, 15:56 
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Mustela putorius
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Frettchen können wirklich noch gut und lange mit Nierenversagen leben. Es kann aber auch schnell zuende gehen. Solange er frisst und aktiv ist, geht es ihm auch mit Nierenversagen gut. Wenn er aufhört zu fressen, dann kann es ein Zeichen für Übelkeit sein und ich würde zu Infusionen und Bestimmung der Phosphat- und Kreatininwerte raten. Wenn die Übelkeit sich durch Infusionen nicht in den Griff kriegen lässt, dann ist es an der Zeit, ihn gehen zu lassen. Aber das merkt man.

Als Nierenmedikament bekommt er sicher Semintra, also einen ACE-Hemmer?
Ist denn sicher, dass es chronisches Nierenversagen ist? Bei akutem Nierenversagen ist es wichtig, 4-6 Wochen ein antsprechendes AB zu geben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Chronisches Nierenversagen
BeitragVerfasst: Samstag, 02.09.2017, 12:30 
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Mustela erminea
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Vielen lieben Dank für die Antwort und sorry, dass ich mich erst jetzt melde.

Wir waren heute nochmal beim Tierarzt, Filou hat seit Montag seine vierte Infusion bekommen, dazu gab es Vitamin B und etwas zum Appetit anregen. Trotzdem haben wir aktuell den Eindruck, dass es ihm nicht gut geht. Er ist schlapp und sehr träge. Er frisst inzwischen kaum mehr selbst und mag auch nicht mehr Conva, Paste, Fleisch, Calopet oder Hühnerbrühe. Der Tierarzt meinte vorhin, dass wir ihn im Zweifel auch Zwangsernähren sollen.

Hat irgendwer noch eine andere Idee? Irgend etwas, womit wir ihm noch helfen können? Wir warten jetzt noch dieses WE ab und tun alles, um das Ruder nochmal herum zu reißen. Ich bin für jeden Tipp dankbar!

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 Betreff des Beitrags: Re: Chronisches Nierenversagen
BeitragVerfasst: Samstag, 02.09.2017, 13:02 
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Mustela frenata
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Es tut mir sehr leid das zu lesen, dass Dein Filou so krank ist.
Doch wenn er nicht mehr frisst, scheint es ihm immer schlechter zu gehen.
Wenn Du nicht möchtest dass er leidet, wieso denkst Du dann an Zwangsernährung?
Ich habe zwar noch nie ein so schwer krankes Frettchen gehabt,
doch bei Hund und Katze, wüsste ich, was ich jetzt machen würde,
wenn mein Tierarzt, den ich vertraue, es so sieht, wie ich es vermute :cry:


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 Betreff des Beitrags: Re: Chronisches Nierenversagen
BeitragVerfasst: Samstag, 02.09.2017, 13:35 
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Mustela erminea
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Vielen Dank für Deine Antwort, Elaisa.

Ich weiß, dass Du Recht hast. Wir wollen auch nicht alles quälend in die Länge ziehen. Wir wollen ihm einfach nur jede Chance geben, die er vielleicht noch hat. Unser Tierarzt hat uns aber schon auch deutlich gemacht, dass es ein letzter Versuch ist, mit dem Appetitanreger noch etwas zu erreichen. Mit der Alternative müssen wir rechnen. Heute und morgen kämpfen wir weiter um ihn, für ihn, aber auch mit ihm. Keinesfalls gegen ihn.

Vielen Dank für Deine deutlichen Worte. Hoffnung kann manchmal auch grausam sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Chronisches Nierenversagen
BeitragVerfasst: Samstag, 02.09.2017, 14:32 
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Ferretopia
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Schau mal hier: http://www.dasfrettchenforum.de/viewtop ... =30&t=5872

Trotz das wir verloren haben, jeder Tag, an dem wir gekämpft haben war eine kleine
Change, du tust alles in deiner Macht stehende, mehr geht nicht, kämpf so lange
wie dein Frettchen und du kämpfen könnt, aber achte auf die Anzeichen, dein
Frettchen wird dir zeigen wenn es nicht mehr kann.
Drück euch die Daumen, das es noch Hilfe gibt :)

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RIP: Skippy 2001 - Peppy 2006 - Lola 2007 - Krümel 2010 - Freddy 2010 - Jeanny 2013 - Benny 2013 - Balou 2014 - Maggy 2014 Garfield 2014 Tobi 2014 Beerchen 2015 Luna 2015
Dass mir mein Tier das Liebste sei, Sagst du, oh Mensch, sei Sünde.
Das Tier ist mir im Sturme treu Der Mensch nicht mal im Winde.

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 Betreff des Beitrags: Re: Chronisches Nierenversagen
BeitragVerfasst: Montag, 04.09.2017, 13:53 
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Mustela erminea
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Hallo nochmal!

Auch Dir, liebe Xenja, vielen Dank für Deine Antwort! Auch das hat uns nochmal geholfen - und auch mit die Augen geöffnet für das, was wir lieber nicht sehen wollten. Wir haben Filou am Samstagabend erlöst. Es war nicht mehr mit anzusehen, er hat sich gequält. Und es war der Punkt erreicht, den B&C angesprochen hatte.

Filou hat Freitagabends und Samstagmorgens jeweils nochmal eine Infusion bekommen, hat aber schon seit Donnerstagabend und dann immer mehr die Nahrung verweigert. Keine Päppelnahrung, kein Fleisch, keine Hühnerbrühe, keine Paste - nichts wollte er mehr haben. Am Samstag nahm er dann gar nichts mehr.

Samstagmorgen bekam er noch einen Appetitanreger - das zeigte aber keine Wirkung. Unser TA sagte uns bereits morgens, dass es sehr düster aussieht. Der Appetitanreger war der letzte Versuch, leider vergebens. Ich ging mit ihm raus ins Gras, wollte ein wenig an seine Lebensgeister appellieren. Er lief ein wenig herum, wir schöpften wieder Hoffnung. Und dann wurde er träge, fast schon lethargisch, er hat gewürgt, es muss ihm ziemlich übel gewesen sein.

Wir standen vor der Entscheidung, Zwangsernährung oder nicht. Haben uns dagegen entschieden, weil wir nach der Einschätzung des Tierarztes höchst wahrscheinlich auf das Ende zusteuerten, ihm höchstens noch Tage hätten verschaffen können, aber um welchen Preis ...? Ihn seine letzten Stunden in Qual verbringen und einen vermutlich aussichtslosen Kampf fechten zu lassen? Das stand nicht zur Debatte.

Wir hatten letztlich beide den Eindruck, dass er es so nicht mehr bis Montag durchgehalten hätte. Vermutlich wäre er uns auch noch mit Unterzucker ins Koma gefallen. Also haben wir schweren Herzens dem Leid ein Ende gesetzt. Wir sind am Samstag Nachmittag mit ihm zum Notdienst gefahren und haben ihn einschläfern lassen.

Ich grüble ständig, ob wir vorschnell waren, ob es vielleicht noch irgend ein Chance hätte geben können. Aber nachdem nichts half, wäre die Wahl nur noch gewesen, weiter abzuwarten, weiter auf das kleine Wunder zu hoffen - dabei aber zu riskieren, dass es für ihn zum Horror wird und er jämmerlich dahin siecht. Wir hoffen sehr, für ihn die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Es war unglaublich hart - und wir vermissen ihn sehr.

Danke an alle, die uns mit ihren Ratschlägen helfen wollten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Chronisches Nierenversagen
BeitragVerfasst: Montag, 04.09.2017, 18:45 
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Ferretopia
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Es tut mir sehr Leid für euch, aber so wie du es beschreibst, war es
so die beste Entscheidung für Filou. Kann gut nachfühlen, wie es dir
gerade geht. Denk an die schöne Zeiten mit ihm, jetzt hat er kein
Leid mehr, ihr habt das beste getan, aber es sollte einfach nicht
sein :( :(

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 Betreff des Beitrags: Re: Chronisches Nierenversagen
BeitragVerfasst: Mittwoch, 06.09.2017, 22:28 
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Mustela frenata
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Ich fühle sehr mit Dir Night - Angel, :(
denn die selben Fragen habe ich mir auch immer gestellt,
wenn ich mich entschieden habe, ein Tier zu erlösen.
Ich brauchte immer noch ein Gespräch mit meinen Tierarzt,
damit ich für mich sicher sein konnte, dass es nicht zu früh war..
Doch so wie Du es geschrieben hast, war es wohl besser
und Euer kleiner Filou muss sich nicht mehr quälen.


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