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BeitragVerfasst: Freitag, 09.03.2018, 12:25 
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Mustela frenata
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Hallo zusammen.

Nach langer Zeit wende ich mich wieder an dieses Forum. Meine beiden Frettchen (1 Rüde, 1 Fähe, Geschwister) sind vor ein paar Tagen 6 Jahre alt geworden. Bei beiden wurde letztes Jahr ein Nebennierentumor diagnostiziert. Sie hatten die Haare verloren, waren kahl. Ansonsten schien es ihnen gut zu gehen. Daraufhin wurde von meinem TA ein Hormonchip gesetzt und die Haare wuchsen wieder nach. Ende Januar hatte meine Fähe Emmi einen merkwürdigen Anfall. Sie lag apathisch im Körbchen in Erbrochenem. Als sie aufstehen wollte zog sie die Hibterläufe hinter sich her und kippte auf die Seite. Bin sofort zum Notdienst in die Tierklinik. Dort besserten sich die Symptome aber wieder ohne großes Zutun. Ihr würde Blut abgenommen und es stand ein Insulinom in Verdacht. Sie bekomnen beim TA immer Paste weil sie darunter eigendlich alles an Untersuchungen mitmachen. Auch deshalb dachten wir sie könnte im Unterzucker gewesen sein und sich die Symptome besserten weil sie Paste bekam. Letztendlich war auch der Harnstoff erhöht, Blutzucker war normal. Es war nur ein kleines Blutbild. Mehr wollte sie uns nicht geben. Es war dann so dass ich mich entschied die Sache mal zu beobachten. Einen Anfall hatte sie nicht mehr, jedoch zittert sie vielmehr als sonst nachm Aufwachen, frisst weniger und würgt manchmal auch dabei. Irgendwas stimmte mit ihr also nicht, weshalb ich noch ein großes blutbild machen ließ. Es stellte sich heraus dass die Nierenwerte so schlecht waren dass mann von einer 75 prozentigen Nierenschädigung ausgehen kann und es wurde mir mitgeteilt dass es sehr schlecht steht um sie. Es war von nur noch Tagen oder Wochen die Rede. Bin natürlich dementsprechend traurig und versuche ihr die Zeit noch so schön wie möglich zu gestalten. Sie ist zwar nicht so 100 prozentig aber abgesehen davon dass sie sich zurückzieht, nimmt sie noch am Altag teil. Dafür dass ich diese Schockdiagnose bekam, ist sie also noch so unterwegs dass ich es irgendwie kaum glauben kann. Mir wurde von der Tierklinik ein Phosphatbinder mitgegeben. Ansonsten wurde mir zu Subcutaninfusionen geraten wenn sich der Zustand verschlechtert und sie nicht genug trinkt.
Trinken tun sie gut. Mit dem Futter ist es bei mir so dass ich Putenfleisch, Hänchenfleisch und Rinderhack gebe. Dazu bekommen sie Nassfutter von Carni Animonda, gemischt mit ein bisschen Babybrei (rindleisch,karotte,kartoffel) , ein Tropfen Sonnenblumenöl und Rinderfettpulver . Ab und zu Eigelb. Und Trockenfutter (Weiß dass das bei Cni nicht gut ist aber Emmi frisst es eh nie)
Bevor Kritik kommt meine Frettchen fressen einfach nichts anderes. Hab da schon alles mögliche versucht. Das Sonnenblumenöl hab ich schon versucht mit Laxöl auszutauschen, ohne Erfolg. Ich habe jetzt überlegt mir mal noch Enten oder Gänsefleisch mit Haut zu besorgen wegen dem höherem Fettgehalt aber wie schon beschrieben, sind meine Frettchen da echt schwierig und es war immer wieder ein Kampf mit was neuem...
Habe noch überlegt ace-hemmer und etwas gegen Übelkeit einzusetzen und dieses convalescence von Royal canin. Weiß auch nicht warum sie mir in der Klinik dies nicht mitgaben? Vielleicht weil es anhand der Werte zu schlecht um sie steht? Kann die werte auch gern noch nennen. Was meint ihr denn? Sollte ich das noch versucheb? Ich ging wie gesagt nicht davon aus das sie noch lange hat aber ihr scheint es den Umständen entsprechend noch gut zu gehen.
Da Miro auch schon 6 ist hab ich auch ein großes Labor machen lassen. Ergebnis warte ich gerade noch.
Meine Überlegung war jetzt auch was ich mit mache falls Emmi nicht mehr da ist. Da er neulich auch mal würgte beim fressen und auch etwas Träger wurde mach ich mir um ihn natürlich auch Sorgen.
Ich könnte zwar von Freunden die selber 3 Frettchen haben eines bekommen damit er nicht allein ist aber sollte er auch Cni haben, wäre dieses Frettchen dann ja auch wieder irgendwann alleine. Deshalb wollte ich in dem Fall das er das auch hat es mit ihm alleine versuchen. Ich weiß das Frettchen nicht für eine solche Haltung geeignet sind und Mann sagt sie leiden darunter sehr. Würde eine solche Situation unter solchen Umständen dennoch gehen? Natürlich würde ich ihn genau beobachten wie es ihm darunter geht und zur Not fragen ob ich von meinen Freunden halt solange eins bekomme. Vielleicht dann auch nur vorübergehend mit der Option es wieder zurückzugeben. Ich weiß wie sich das anhört aber die Frettchen meiner Freunde und meine kennen sich schon und wenn einer von uns in Urlaub fährt sind die Frettchen jeweils ja auch zur Urlaubsbetreuung beim anderen...


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BeitragVerfasst: Freitag, 09.03.2018, 18:09 
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Mustela putorius
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Hallo,
ich würde mit Emma zur Tierklinik fahren und darauf bestehen, dass sie mehrere Tage intravenöse Infusionen bekommt, und dann nochmal Blutwerte testen. Das macht meine TÄ routinemäßig, um die Nieren erstmal gut zu spülen. Danach kann man dann unterstützend mehrmals die Woche subkutan Infusionen geben.
Ist es denn garantiert eine CNI und nicht vielleicht eine akute Niereninsuffiezienz?

Außerdem solltet Ihr testen lassen, ob sie Protein im Urin hat. Wenn das so ist, braucht sie den ACE-Hemmer.

Lass Dich nicht davon kirre machen, dass die Werte so schlecht sind, dass sie schon 75 % ihrer Nierenfunktion verloren hat: man kann ein Nierenversagen erst dann im Blut feststellen, wenn mindestens 70 % der Nierenfunktion verloren wurde.

Manche Frettchen mit CNI sterben tatsächlich recht bald, aber andere leben damit noch ein bis zwei Jahre, wenn sie medikamentös gut eingestellt werden und darauf geachtet wird, dass sie gut hydriert werden.

Viel Glück Euch!


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BeitragVerfasst: Samstag, 10.03.2018, 02:52 
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Mustela frenata
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Hallo BAC
Danke erstmal für deine Antwort.
Irgendwie hab ich den vorletzten Abschnitt nicht verstanden. Also Kreatinin gibt meines Wissens Ausknft über die Nierenfunkion. Der Wert war sehr hoch. Bin gerade beim Nachtdienst und hab das Labor nicht zur Hand. Schau nochmal zu Hause.

Es wäre aber schön wenn du recht hast. Überlege gerade anstatt zur Klinik zu nem TA in Freiburg oder Umgebung zu gehen. Vieleicht weiß einer mir einen der sich gut mit Frettchen auskennt.

Ich würde ihr so gern helfen. Bin nach dem klinikbesuch schon etwas zerschlagen...

Sie sind zwar 6 Jahre aber hätten da ja eigendlich noch Puffer nach oben. Bin noch nicht dafür bereit gewesen. Dennoch möchte ich ihr wenn dem doch so ist ein leiden ersparen...

Der Gedanke sie zu verlieren schmerzt sehr.

Miro hat wohl gute Werte. Harnstoff ist leicht erhöht aber wohl nur leicht über der Grenze.


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BeitragVerfasst: Samstag, 10.03.2018, 07:55 
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Mustela frenata
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Nierenwerte
Harnstoff bei 114
Kreatinin bei 1,9


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BeitragVerfasst: Samstag, 10.03.2018, 12:13 
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Mustela putorius
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was ich im vorletzten Absatz gemeint habe, war, dass der Creatininwert erst ansteigt, wenn schon 70 % der Nierenfunktion weg ist. Man kann Nierenversagen also nicht früher diagnostizieren.


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BeitragVerfasst: Sonntag, 11.03.2018, 14:11 
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Mustela frenata
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Ok danke dir schon mal BAC für die Antwort.
So wie ich's verstehe ist es dann also auch eine Glückssache?

Ich hab gerade Nachtdienst und werde am Montag mal Kontakt mit einer Ärztin, deren Namen ich aus diesem Forum aus der Liste der Frettchen erfahrenen Tierärzte habe, und einem TA in Freiburg aufnehmen, dessen Empfehlung ich von ner Kollegin habe. Der letztere wendet wohl auch Homöopathie an.

Das mit den Infusionen hatte die Tierärztin der Klinik auch angesprochen. Es ging drum dass ich das dann zu Hause selbst mache indem ich ihr subcutan nacl-depots Spritze.
Trinken tut Emmi aber genug. Ich muss hier leider einräumen dass meine Frettchen bisher ein trinkspender zum nippen hatten da sie ne Schale immer umgeschmissen hatten und das immer ne mortz sauerei war. Momentan bekommen sie aber wieder zusätzlich eine Schale. Mach mir gerade auch Vorwürfe deshalb...

Trotzdem fand ich den Gedanken mit der infusion bisher bfrämdlich bzw bin da einfach noch etwas gehemmt. Bin zwar Krankenpfleger und deshalb ist es vom Handling kein Problem aber bin mir unsicher ob Mann ein Tier damit quält oder anderst formuliert stresst. Die Tierärzte war sehr einfühlsam und sagte dass sie jedoch glaube dass es ihr noch sehr gut tun könnte.

Beim Mensch ist's halt anders. Mann kann erklären für was es gut ist.
Bei Emmi kann ich das nicht. Die arme tut mir eh schon Leid. War in letzter Zeit so oft mit ihr beim Arzt und hier ne Spritze, da n Thermometer und hier noch Blut abnehmen...
Es war zwar nötig aber ich will ja irgendwie auch dass sie wenn es schon zu Ende geht, sie bis dahin eine möglichst schöne Zeit hat. Ich beschäftige mich momentan sehr viel mit ihnen und merke auch, dass ich viel mehr mit ihnen Rede :) Emmi gegenüber Versuch ich trotz aller Verwöhnung so normal wie möglich zu sein und versuche dann meine Traurigkeit vor ihr zu verstecken .
Glaub wenn meine Leute das sehen und wissen würden, denken Sie ich Spinne. :lol:

Momentan läuft's eigendlich ok. Sie haben beide ein wenig zugenommen und sind etwas aufmerksamer. Bei Miro war das Labor zum Glück nicht so auffällig.


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