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BeitragVerfasst: Dienstag, 26.04.2016, 21:30 
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Ferretopia
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Wieder weitere Meldungen :

http://www.outfox-world.de/news/infizie ... efahr.html

Zitat:
INFIZIERTE WASCHBÄREN BRINGEN HUNDE IN GEFAHR

Unter den Waschbären in Hessen grassiert die Staupe. Laut einem Bericht von mittelhessen.de ist die Zahl der mit dem Virus infizierten pelzigen Räuber in der letzten Zeit stark angestiegen. „Im Kreis Marburg-Biedenkopf hat die Zahl der nachgewiesenen Staupe-Fälle in den vergangenen zwölf Monaten extrem zugenommen“, sagte der zuständige Veterinär Gregor Busse. Besonders betroffen seien Waschbären, aber auch bei Füchsen gebe es aktuell mehrere Staupe-Fälle.

Der Anstieg der Fallzahlen stehe „sicherlich im Zusammenhang mit der stark gewachsenen Waschbär-Population in den letzten Jahren“, sagte Busse dem Bericht zufolge. Es sei allerdings schwierig zu schätzen, wie viele Wildtiere insgesamt in ganz Hessen an Staupe erkrankt seien, da ein großer Teil vermutlich verende, ohne überhaupt gefunden zu werden. Dass derzeit nicht nur Hessens Waschbären von Staupe befallen werden, verdeutlicht ein Bericht von all-in.de. Demnach macht sich die Erkrankung auch im bayerischen Landkreis Lindau breit, wo unter anderem Füchse und Dachse betroffen sind.

Der Kreis Marburg-Biedenkopf weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass insbesondere Hundehalter auf das Auftreten der Staupe reagieren sollten. Denn während die hoch ansteckende Infektionskrankheit für den Menschen ungefährlich ist, verläuft sie beispielsweise bei Hunden oft tödlich. Der Kreis warnt daher: „Niest oder spuckt etwa ein Waschbär ins Gras, kann es für einen Hund gefährlich werden, wenn er es aufleckt oder Gras frisst, was Hunde bekanntlich gern tun.“

Da es gegen Staupe keine effektive Behandlungsmöglichkeit gebe, sei bei Hunden eine Impfung die wichtigste Prophylaxe-Maßnahme. Eine regelmäßige Impf-Auffrischung des Vierbeiners sollte daher zu den selbstverständlichen Pflichten eines jeden Hundehalters gehören. Beim Auftreten von verdächtigen Wildtieren sollte zudem stets der zuständige Jagdpächter informiert werden.

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Grüssle aus Ulm


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Dass mir mein Tier das Liebste sei, Sagst du, oh Mensch, sei Sünde.
Das Tier ist mir im Sturme treu Der Mensch nicht mal im Winde.

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BeitragVerfasst: Sonntag, 24.07.2016, 00:29 
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Ferretopia
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Noch was zum Thema Grundimmunisierung :


http://www.tierarzt-auf-raedern.de/tier ... tchen.html

C. Frettchen
1. Leptospirose und Parvovirose
Sowohl für Parvovirose als auch Leptospirose sind Krankheitsbilder
beim Frettchen nicht beschrieben. Die Notwendigkeit einer Impfung
ist daher nicht gegeben und eine Impfung sollte auch nicht
durchgeführt werden.
2. Staupe
Die Staupe beim Frettchen entspricht im Wesentlichen dem beim
Hund beschriebenen Krankheitsbild. Das Frettchen ist wie alle Marderartigen
besonders empfänglich für das Virus und entwickelt eine
entsprechend schwere Symptomatik. Die Informationen über die
Pathogenese, Klinik, Diagnose und Bekämpfung sind aber übertragbar.
Aufgrund der hohen Empfänglichkeit muss die Verwendung eines
für Frettchen zugelassenen Impfstoffes besonders betont werden.
Historisch belegt ist die hohe Empfindlichkeit des Schwarzfußiltis
(engl.: black-footed ferret) für attenuierte Staupevirusstämme.
Hundeimpfstoffe, die vermehrungsfähiges Staupevirus enthielten,
töteten nahezu alle damit geimpften Tiere. Wenngleich diese Empfindlichkeit
beim „normalen“ Frettchen nicht vorzuliegen scheint, ist
von der Verwendung von Hundeimpfstoffen bei Frettchen dringend
abzuraten.
Es hat sich gezeigt, dass die Nachkommen immunisierter Mütter
bis zum Alter von 10 Wochen maternale Staupeantikörper aufweisen
können, die sich nach der Impfung mit dem Lebendimpfstoff
nachteilig auf die vollständige Ausbildung eines Schutzes vor Infektion
mit dem Staupevirus auswirken. Bei vorzeitiger Impfung wird
keine belastbare Immunität für die Dauer eines Jahres aufgebaut.
Allerdings reagieren auch sehr junge Welpen ohne persistierende
maternale Antikörper im Fall einer Impfung mit einer schwächeren
Immunantwort als ältere, über 10 Wochen alte Welpen. Deshalb
wird sowohl bei Nachkommen immunisierter Mütter als auch bei
sehr jungen Tieren ohne maternale Antikörper eine zweite Impfung
für die Grundimmunisierung benötigt.
www.dgk-dvg.de/download/Leilinie_zur_Im ... tieren.pdf


www.med.vetmed.uni-muenchen.de/download ... ehlung.pdf

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BeitragVerfasst: Mittwoch, 14.09.2016, 14:40 
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InventiveFerret
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Hallo,

habe gerade den Artikel über Staupe und Leptospirose gefunden:

http://www.mittelhessen.de/lokales/regi ... 48195.html

In dem Artikel steht auch, dass sich Hunde (und somit auch Frettchen) auch über Wasser infizieren können. Somit sollte man bei Spaziergängen lieber selbst Wasser dabei haben, als die Tiere aus Pfützen oder kleinen Tümpeln trinken zu lassen.
Ganz gelesen habe ich den Artikel auch noch nicht. Wollte ihn euch aber schon mal teilen, weil ich auf Arbeit sitze und nicht weiß wann ich ihn ganz durch habe :)

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BeitragVerfasst: Mittwoch, 14.09.2016, 21:52 
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Danke Tetta :inlove:

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