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BeitragVerfasst: Dienstag, 23.04.2013, 21:57 
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Mustela nivalis
Mustela nivalis

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Hallo ihr Lieben,
habe jetzt eine zeitlang im Netz rumgesucht aber nichts passendes gefunden...ich brauche dringend irgendeinen Rat :(
Ich habe seit Mitte 2011 2 Frettchen aus dem TH übernommen.
Einen Rüden inzwischen 3 und eine Fähe inzwischen 3 1/2, beide kastriert,regelmäßig geimpft und entwurmt.
Beide wurden zusammen ins TH abgegeben, weil die Mutter sagte, dass die Tochter sich nicht mehr um die Tiere kümmern wolle.
Habe sie in meiner Wohnung in einer großen Zimmervoliere gehalten und haben so gut wie den ganzen Tag Freilauf in der kompletten 4 Zimmerwohnung erhalten.
Ich musste dann letztes Jahr von Anfang April bis Ende Juni eine stationäre Reha machen, und habe beide deshalb 3 Monate nicht sehen können.
Mein Freund und meine Mitbewohnerin haben sie jedoch wie gewohnt versorgt.
Meine Fähe hatte immer ein Gewicht von 1,4kg und mein Rüde ein Gewicht von 2kg plus/minus 0,2kg.
Beide sind sehr zutraulich und lieben sich gegenseitig auch abgöttisch.
Zu Beginn meiner Reha, hat mein Rüde dann Stressdurchfall bekommen,d.h. ständig TA-Besuche, Kotuntersuchungen, die sauber waren, befundlose Organuntersuchungen und Blutbilder..er hat in den 3 Monaten dann von anfangs 2,4kg auf 0,7kg (!) abgebaut, und lag auch nur noch apathisch und desinteressiert herum...der TA war auch vollkommen ratlos...er hat ständig Vitaminpräperate von ihm bekommen, und war wöchentlich beim TA.
Als ich zurückkam, hörte der Durchfall auf, und er begann wieder normal zu fressen und nahm wieder auf 1,6kg zu. Alles schien sich beruhigt zu haben.
Dann ging der Streit mit meinem Vermieter los, der die Frettchen nicht mehr dulden wollte..(warum auch immer :evil: )
Somit habe ich bei meinen Eltern ein sehr großes Außengehege (ca 18 qm) gebaut.
Im Winter war alles ok, beide haben ihr Winterfell bekommen und ordentlich zugelegt.
Haben wintertypisch viel geschlafen und waren immer nur kurz zum spielen außerhalb der Isobox unterwegs.
Jetzt kam bei uns der Wärme/Frühlingseinbruch auch recht plötzlich.
Das Gewicht der Beiden verringerte sich usw, ich DACHTE alles normal.
Ist es aber nicht...die letzten Male, wenn ich im Garten sitze, scharrt mein Rüde unaufhörlich am Gitter...sitzt stundenlang da und guckt nach Richtung Haus.
Er hat zuviel an Gewicht verloren (ich werde ihn morgen wiegen, schätze nur 1,2kg höchstens), und hat wieder Durchfall, er möchte auch nicht mit der Fähe spielen, und wirkt ihr gegenüber komplett dessinteressiert.
Auch wenn ich im Gehege bin,sitzt er ständig vor der Tür, und lässt sich kaum zum spielen bewegen.
Ich gehe die nächsten Tage zum TA, aber ich bin mir relativ sicher das körperlich alles gut ist (außer Gewicht und Durchfall), weil er komplett die gleichen Symptome von damals zeigt.

Kann es sein, dass er sich in der Außenhaltung (wieder) abgeschoben fühlt, oder fehlt ihm der 24-stündige Menschenkontakt/trubel?
Ich weiß gerade echt nicht mehr weiter, weil sie in der Außenhaltung komplett aufgeblüht ist...aber ich weiß, dass er irgendwie ein Sensibelchen ist :(
Ich habe nach endlosem Suchen eine sehr große 1 ZKB Wohnung gefunden...ich weiß nicht ob es besser ist, sie wieder Innen zu halten..Ist halt Dachgeschoss, d.h. recht warm :(
Gott....ich bin so dermaßen verzweifelt :'(

GlG

Morphine


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BeitragVerfasst: Mittwoch, 24.04.2013, 03:29 
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Mustela eversmannii
Mustela eversmannii
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Hallo

Du solltest ihn erstmal wieder wiegen und wenn er noch 1,2kg wiegt ist es ja erstmal nocht nicht ganz so schlimm. Frettchen nehmen immer ab wenn es anfängt wieder warm zu werden.
Amsonsten kannste ihm auch Convalescence Support zum päppeln geben


Falls er wirklich köperlich/organisch Gesund ist dann ist es sehr warscheinlich was psychisches. :(
Frettchen können nun mal sehr sensibel sein und vielleicht hat dein Wuselchen
angst das es wieder abgeschoben wird. Es ist ja nun mal so dass die Tiere bei einer Aussenhaltung weniger Kontakt zum Halter haben.

Fängt ja schon mit dem Morgen an :arrow: sie sehen nicht mehr den verpennten Dosi aus dem Schlafzimmer kommen :lol:

Auch wenn man sich jeden Tag ins Gehege setzt für 2-4 stunden :| es ist nun mal nicht das gleiche wie bei einer freien Wohnung/Haushaltung.

Vielleicht hat es so bei deinen Frettchens angefangen ?Erst hat sich der vorrige Dosi viel um sie gekümmert :arrow: dann immer weniger :arrow: dann hat man sie mit gesamt dem Käfig raus gesetzt weil sie stanken ...und am Ende wurden sie ins TH abgegeben :cry: :cry:

Und wenn dein Wusel so sensibel ist solltest du nach einer möglichkeit suchen wie zb eine eigene Wohnung wo die Haltung erlaubt ist (immer sich schriftlich geben lassen vorher) oder
einen neuen Dosi für die beiden suchen ( beide weil man die Fritten nicht voneinander trennen sollte.)

_________________
Das Tier hat ein fühlendes Herz wie du.
Das Tier hat Freude und Schmerz wie du.
Das Tier hat einen Hang zum Streben wie du.
Das Tier hat ein Recht zu leben wie du.


Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut

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BeitragVerfasst: Mittwoch, 24.04.2013, 08:55 
Hi,

ich halte es für unwahrscheinlich.
Ist er auf Parasiten usw. (Aussenhaltung!) untersucht worden?

Gruß
Markus


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BeitragVerfasst: Mittwoch, 24.04.2013, 09:01 
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InventiveFerret
InventiveFerret
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Hi,

also erst mal herzlich Willkommen hier im Forum. Auch wenn es ein blöder Grund ist um sich anzumelden.

Dann hätte ich erst mal die Info an dich, dass du hier mal gucken kannst ob die Farbe/Konsistenz dir vielleicht etwas weiter hilft um auf die Ursache zu schließen:

viewtopic.php?f=30&t=710&start=0


Ansonsten ist halt auch die Frage ob sich an seinem Fressverhalten und oder dem Futter etwas geändert hat (vielleicht auch nur die Zusammensetzung vom Trofu?)

Und ich würde dich gerne fragen wie du dich bei dem ganzen fühlst?

Ich denke mal dass du vor deiner Reha aufgeregt warst und dass dein Rüde das mit bekommen hat. Tiere sind da oft auch empfindlich, was die Sorgen der Besitzer an geht.

Und bei der Außenhaltung bist vielleicht auch du diejenige, die sich so fühlt als ob du die Tiere abschieben würdest. Das spürt der Rüde natürlich auch.

Und ich würde vermuten dass er eh immer der anhänglichere von den beiden war, oder? Die Fähe hat wahrscheinlich schon immer eher ihr eigenes Ding gemacht, während der Rüde oft zum Kuscheln oder so kam, oder?

Und das ist natürlich auch noch mal ausschlag gebend.

Und ansonsten würde ich dir erst mal raten etwas zu geben um die Darmflora zu stärken. Glaube Ulmenrinde wäre dafür geeignet (gucke aber gleich noch mal wo wir hier die genauen Infos haben)

Päppeln würde ich nur wenn er von sich aus nicht genug frisst. Wenn er eigentlich genug frisst, es aber nicht verwertet hilft wahrscheinlich auch päppeln nichts.

Aber wenn er normal über 2 kg wiegt (bzw, wann hast du ihn kastrieren lassen? dass sie nach der Kastration Gewicht verlieren ist auch normal) Unser Fuchur hatte vor der Kastration auch 2,2 kg und ist jetzt im Durchschnitt nur noch bei 1,5 -1,6 kg

Wünsche dir und dem kleinen auf jeden Fall alles Gute

_________________
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BeitragVerfasst: Mittwoch, 24.04.2013, 12:27 
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Ferretopia
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Meine Möppels sind auch solche sensibelchen .

Wenn meine Tochter mal eine Woche fort ist brauche ich Garfield nirgends suchen ,
er liegt dann fast die ganze Zeit vor ihrer Zimmertüre und wartet .
Als mein Männe für 3 Wochen in Kur war hat Maggy regelrecht um ihn getrauert .
Mal sehen wie sie jetzt reagieren , wenn ich nicht da bin :(
Stationäre Reha kommt für mich deshalb nicht in Frage :) da alle 5 sehr stark auf
mich bezogen sind .
Was die Dachwohnung anbelangt , hast du Fliesenboden ?? Vielleicht im Bad ??
Die bleiben kühl , ansonsten solltest du täglich frische feuchte Tücher auslegen , damit
sie sich abkühlen können , ein zusätzliches Planschbecken mit Wasser und alle Fenster
mit feuchten Decken abhängen bringt auch was . Bitte nur Nachts durchlüften ,
damit die Tageshitze draußen bleibt .
Daumen sind gedrückt , das die Wohnung sich nicht zu extrem aufheizt .
Frag doch mal nach ob die Wohnung isoliert ist :) Wenn nein , dann ist sie nicht geeignet,
da sich Dachwohnungen locker auf 40 - 50 °C erhitzen können .

_________________
Grüssle aus Ulm


RIP: Skippy 2001 - Peppy 2006 - Lola 2007 - Krümel 2010 - Freddy 2010 - Jeanny 2013 - Benny 2013 - Balou 2014 - Maggy 2014 Garfield 2014 Tobi 2014 Beerchen 2015 Luna 2015
Dass mir mein Tier das Liebste sei, Sagst du, oh Mensch, sei Sünde.
Das Tier ist mir im Sturme treu Der Mensch nicht mal im Winde.

http://frettchen.bayern


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BeitragVerfasst: Mittwoch, 24.04.2013, 15:54 
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Mustela putorius furo
Mustela putorius furo

Registriert: Freitag, 03.08.2012, 15:51
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Hallo
Ich bin ja so der Typ, der hinter allem, auch ungewöhnlichem Verhalten,erst mal Erkrankungen wittert. :roll:
Erst einmal, schon möglich dass Dein Frettchen bei Deiner Reha schon getrauert hat, weil der Dosi nicht da war.
Beim Umzug ins Aussengehege beschreibst Du, dass im Winter alles normal war, aber jetzt im Frühjahr wieder los geht, das halte ich für keine Stresssituation, denn sonst hätte er eher dieses Verhalten eher gezeigt, weil Du hast Dich ja auch schliesslich jeden Tag im Winter gekümmert.
Ich schliesse mich Wolf an, lass Deine Frettchen mal auf Parasiten untersuchen, Giardien, Kokzidien, und auch wenn man immer sagt, Frettchen bekommen selten Würmer, sie können sie trotzdem bekommen, grade in Aussenhaltung.
Regelmässiges Entwurmen wie Du beschreibst schadet den Frettchen mehr als es nutzt, weil wenn ein Frettchen Würmer haben sollte, muss untersucht werden, welche Art von Wurm das ist und kann dann gezielt behandelt werden.
Ständiges Entwurmen als Vorbeugung ist unsinnig und kann u.U. sogar die Leber schädigen.
Am besten gibst Du beim Ta eine Sammelkotprobe von drei Tagen ab, nur um auszuschliessen, dass sich da keine unliebsamen Gäste eingenistet haben.
Natürlich kann auch ein Frettchen Stress haben, obwohl ich es in Deinem Fall nicht glaube. Stress kann Frettchen buchstäblich auf Magen und Darm schlagen, und wenn das Immunsystem nicht mehr so stabil sein sollte, kann es zu einer Infektion mit dem Helicobacter Bakterium führen.
Diese sind normalerweise immer in Magen-Darm vorhanden, bei einem geschädigten Immunsystem können die sich vermehren und es kann zu Magen-Darmentzündungen bis hin zu Magengeschwüren kommen.

Dann noch etwas, das soll jetzt aber keine Kritik sein, das ist nur meine persönliche Einstellung. :) Ich halte zwei Frettchen in der Aussenhaltung für zu wenig, vielleicht hat Dein Rüde einfach nur Langeweile ,weil die Fähe nicht immer Lust hat zum spielen. Ich sehe ja an meinen Jungs, das sie manchmal lieber zusammen raufen, als mit den Mädels, denen sie manchmal zu grob sind.

Wenn der Krankheitsaspekt geklärt ist, würde ich vielleicht mal darüber nachdenken, noch 1-2 Frettchen dazu zu holen, dann wird der Dosi auch nicht mehr allzusehr vermisst, weil dann immer was los ist und sie sich ja untereinander haben. :)
Vielleicht kannst Du das Gehegeauch so ein bischen umgestalten, dass sie es interessanter finden, mit neuen Röhren, einem hohlen Baumstamm usw., was sie neu entdecken können, nur mal zur Anregung, ich weiss ja nicht wie Dein Gehege aussieht. :)

Gruss Fräddel


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BeitragVerfasst: Mittwoch, 24.04.2013, 16:47 
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Mustela putorius furo
Mustela putorius furo

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Frettchen: 4
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Das Tiere in Außenhaltung weniger Kontakt zu ihrem Dosi haben, mag zwar sein, vor allen Dingen im Winter, aber wenn ich sehe, wie lange die Nasen schlafen halte ich es für ein Gerücht, dass ihnen der Dosi als Partner fehlt.

Solange ein Artgenosse und natürlich noch besser mehrere Tiere da sind, ist es ihnen definitiv lieber mit diesen zu spielen und zu raufen, als mit einem Menschen.

Überdies glaube ich auch nicht, dass Frettchen so ein Langzeitgedächnis haben, dass sie merken, ob ihr Futtergeber da ist oder nicht.
Sobald sie jedoch die vertraute Stimme hören und den Geruch ihres geliebten Menschen, wissen sie genau, zu wem sie gehören.

Sensibel sind unsere Nasen ganz bestimmt und hier noch mehr die "starken Kerle" als die Powerfrauen, öhm Fähen.

Aber, dass das mit der Außenhaltung zu tun hat, bezweifele ich doch.

Also wie die anderen schon geschrieben haben, keine Wurmkuren, ohne konkreten Befund, aber auf andere Krankheiten hin untersuchen lassen.

@ Xenja123, dass Maggy um deinen Mann trauert, liegt dann meiner Meinung nach daran, dass sie durch viele Dinge den Geruch deines Mannes in der Nase hat, aber ihn nicht findet, obwohl er doch ihrer Meinung nach da ist. :wave:


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BeitragVerfasst: Mittwoch, 24.04.2013, 19:28 
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Mustela sibirica
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Frettchen: 0
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Haltung: Innenhaltung
Wohnort: Süd SH
Hallo,
ich habe auch totale sensibelchen, was sich gerade an Futterverweigerung und Trägheit äußert, wenn sie woanders sind (im Frettchenhotel beispielsweise, wenn ich im Urlaub bin). Jedoch ist es wirklich nur, wenn ich nicht da bin, die Umgebung spielt dabei überhaupt keine Rolle.
Nochmal das Beispiel an meinen Frettchen:
Letztes Jahr im Sommer musste ich meine Frettchen 12 Tage lang in die Obhut des Frettchenhotels geben, weil ich eben unterwegs war. Dort haben sie kaum gefressen, haben abgebaut, hatten blutigen Durchfall und mussten auch mal zum Tierarzt. Als sie wieder bei mir waren, war alles wieder super und sie haben schnell wieder zugelegt. Einige Tage später sind wir umgezogen und ich hatte auch erstmal weniger Zeit, weil halt viel zu tun war und sie waren erstmal "allein" in der neuen Umgebung. Aber das war ihnen völlig egal, solange ich hin und wieder nach ihnen gesehen habe und sie auch regelmäßig Auslauf bekamen. Deshalb schließe ich mal daraus:
Dosi = wichtig, ohne ihn gehts den Sensibelchen schlechter
Neue Umgebung = toll, viel zum Erkunden

Das nur mal dazu. Ich hoffe, dass du schnell herausfindest, was dem Kleinen fehlt und ich wünsche ihm eine gute Besserung. Den Rest wiederhole ich jetzt einfach nicht nochmal :)

:wave:

_________________
Liebe Grüße von Jane und den Rackern Ayna, Jazz, Balou und Fibi
Louie, du bleibst immer in meinem Herzen!

Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude. (Dietrich Bonhoeffer)


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BeitragVerfasst: Freitag, 08.09.2017, 09:57 
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Mustela nivalis
Mustela nivalis

Registriert: Freitag, 08.09.2017, 07:25
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hiiilfe
Habe ein ähnliches Problem
Habe ein etwas über 4Jahre altes Geschwister Pärchen
Habe meine süßen sehr jung bekommen und sind bei mir und meinem freund schon immer frei in einer 2 Zimmer und später in einer 3 Zimmer Wohnung (mit notfalls eigenem zim.) Gehalten worden.
Waren kurz auch zu dritt... habe hinterher das Brüderchen aufnehmen wollen da man ihn nicht "los" wurde...er hatte allerdings eine teillähmung und ist kurz darauf gestorben...seitdem sind die zwei noch anhänglicher...
Das weibchen ist zwar recht zickig aber sie liebt uns und hört auch recht gut wenn ich(!) was sag... aber das Männchen ist sehr verschmutzt und extrem fixiert auf meinen freund (sind beste freunde, unzertrennlich und weil das schwesterchen dass Brüderchen so liebt immer dabei wenn der kleine es zulässt) der auch noch wegen seiner Gesundheit die ganzen jahre fast permanent bei ihm (verschanzt sich meist wegen traumatas)...ob zuhaus, draußen ...egal er War sogar wie immer bei ihm selbst beim schlafen...
Vor einem halben jahr aber ist richtige scheiße passiert!!!
Man hat ihn von einem Moment auf den anderen in u-Haft gesteckt weil ihm so ne dumme Kuh was anhängen will...
Jedenfalls War mein kleiner anfangs nur etwas lustlos und verwirrt da er ja nicht mal packte oder sich fertig machte...wie auch...aber da er schon öfter in Kliniken war und auch schon mehrmals tageskliniken besuchthatte kannten sie es bereits das es mal 2-3 wo er weg oder nur halbtags da war...zwar nicht oft aber...es hatte bisschen geholfen die Jacke meines Freundes im Körbchen zu lassen...aber nicht lang...
dann würde das Weibchen auch depressiv aber bei ihr geht es da sie ja so an mir und ihrem Brüderchen hängt... sie küsst ihn ständig und schläft ab und an bei ihm bis er motzt
Nach der dritten Woche War er dann aber richtig aggro! Er griff alles an ...er hat noch nie jemanden richtig gebissen aber er ging auf alles und jeden los ohne Unterlass und fauchte permanent, randalierte nahm sobald er wach wurde die komplette Wohnung und schränke auseinander (ab da bekam er auch durchfall)... das ging ca 1 Woche ...und es wurde schlimmer ...er aß nichts mehr! Er lag nur noch vor der wohnungtür 24Std am tag und wartete...ich musste ihn zwangsernähren und der Arzt fand auch keine körperlichen probleme...außer das er so schwach wurde dass er nicht nur irgendwann nicht mehr stehen konnte sondern irgendwann auch nicht mehr richtig anwesend bzw teilweise nicht bei Bewußtsein War!!!! Man hätte ihn auch ewig schütteln können er reagierte null...bewegungsunfähig! Mein kleiner Schatz hing nur da Wie ein Sack, bekam die Augen meist nicht mal bis zur Hälfte auf ... egal was ich tat ich musst immer wieder alle paar tage in die tierklinik weil seine Organe ständig versagt haben trotz zwangernähren mit Aufputschmittel. ...meinen weibchen ist deshalb auch voll fertig liegt nur traurig bei mir oder ihm rum macht sonst allerdings kaum was ...immerhin frisst sie noch auch wenns weniger is und auch mit Durchfall was nicht körperlich ist... ich bin richtig fertig mit der welt...
Er frisst seid einem Monat zwar zum teil wieder von alleine aber nur das nötigste und eig sogut wie nur noch multivitamin pasten...ich weiß nicht das wahre aber das is einer seiner verdammt seltenen Momente wo er etwas fröhlicher bzw wacher wirkt ...hab ihn bereits vier monate zu allem gezwungen und freue mich das er überhaupt etwas freiwillig nimmt und es gibt ihm zumindest etwas Energie. ..
Seit kurzem ist er zwar wieder stabiler und hat nach einem umzug wieder einen tagesablauf aber hat nochimmer starke stimmungsschwankungen...er hört kein stück und ignoriert einen, motzt oder schnappt(ab und an beißt er blutig oder attackiert mich wenn ich ihm den rücken zudreh) ....hauptsächlich ist er jedoch zu mir so...
oder er ist lustlos und pennt... zur freude spielt er aber wieder mit seiner schwester der es seitdem wieder prima geht (sie ist wie früher richtig vernarrt und wie verliebt)
...bei ihm dennoch. .. das wenige fressen und die schlechte Laune macht mir sorgen...auch das es aussieht als würde er mich nicht mehr akzeptieren...
Habe krasses erlebt und das einzige das mir noch irgendwas bedeutet sind die kleinen und mein Freund ...sie sind mein leben und ohne sie wäre ich sicher längst nicht mehr...sie haben mir das Leben gerettet... und jetzt versuch ich schon ein halbes jahr meine frettchen am leben zu erhalten steh krank arbeitslos und allein dar und kann mich nicht mal an meinen freund wenden da er suizitgefährdet ist und sein frettchen und gleichzeitig bester freund dadurch beim tot anklopft, verkündet wurde das er (unschuldig!nur weil seine ex ihn hasst und ihre gesamte Familie ihm eins rein würgen will) über fünf Jahre weggesperrt wird

Was mach ich jetzt?!?! Über 5jahre! ! Das habe Jahr War schon übel und mein kleiner spinnt noch immer! Ich weiß nicht mehr weiter er mag mich ja nicht mal mehr...

Wie kann man nur. Und das aus reiner belustigung...Man sollte sie abschlachten für den scheiß den sie uns angetan haben...
Bitte....Ich hab angst um meine kleine familie...ich habe nur noch sie... es ist nicht viel aber das wertvollste und liebenswürdigste auf dieser scheiß Welt Bitte ich will nicht das sie so leiden ich kann es nicht mehr sehen... auch wenn ich für meinen Freund wohl wenig erreichen kann bitte!!! Ich hab solch angst....ich habe doch außer meiner kleinen Lieblinge schon alles verloren und die Hölle schon zu oft erleben müssen... sie sind das einzige das mich die jahre nicht an Verzweiflung an der Menschheit vom Selbstmord abgehalten haben... das Urteil die Woche War übel... ich kanns nicht hinnehmen das es den zwei dann auch noch schlecht geht...
Ich werde alles für Ihr Glück geben.. Bitte helft mir!


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BeitragVerfasst: Sonntag, 10.09.2017, 14:38 
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Ferretopia
Ferretopia
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Registriert: Dienstag, 26.06.2012, 18:57
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Geschlecht: weiblich
Frettchen: 5
Halter seit: 1998
Haltung: Innenhaltung
Wohnort: Ulm
Dein Fall ist mehr als schwierig, deine Frettchen spüren, wie es dir geht, sie merken das
dein Freund nicht da ist, der Rüde scheint sehr fixiert auf deinen Freund zu sein.
Aber ich denke, das es nicht am "Verlust" liegt, sondern an dir, Tiere sind für Stimmungen
sehr sensibel, er merkt deine Trauer und Wut und reagiert darauf, er geht dich an, weil
du dich nicht auf die Situation einlassen kannst und willst. Was ja auch verständlich ist.
Versuche trotzdem die jetzige Situation, für deine Frettchen, zu akzeptieren, viel anderes
wird dir auch nicht übrig bleiben, suche dir professionelle Hilfe, jemanden zum ausheulen.
Du bist nicht alleine, dein Freund braucht deine Stärke, deine Frettchen auch.
Vielleicht kannst du die beiden auch in Pflege geben und stationär in eine Klinik gehen,
um Kraft für die kommenden Jahre zu schöpfen.
Zusätzlich würde dir danach noch ein guter Arbeitsplatz gut tun, für das Selbstwertgefühl.

Es sind nur Vorschläge, hab lange überlegt hier zu schreiben, dein Fall ist sehr schwierig,
aber das ist alles was ich so aus der Entfernung dazu sagen kann.

Drück dir die Daumen, das du das mit deinen Tieren schaffst.

_________________
Grüssle aus Ulm


RIP: Skippy 2001 - Peppy 2006 - Lola 2007 - Krümel 2010 - Freddy 2010 - Jeanny 2013 - Benny 2013 - Balou 2014 - Maggy 2014 Garfield 2014 Tobi 2014 Beerchen 2015 Luna 2015
Dass mir mein Tier das Liebste sei, Sagst du, oh Mensch, sei Sünde.
Das Tier ist mir im Sturme treu Der Mensch nicht mal im Winde.

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