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 Betreff des Beitrags: Re: Mastzellentumore beim Frettchen
BeitragVerfasst: Freitag, 23.05.2014, 17:06 
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Mustela putorius
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B&C hat geschrieben:
Den MZT kann ich gut im Auge behalten, und der macht mich momentan nicht super nervös, weil ich selber Lipome und Myome habe, und deswegen weiss, dass gutartige Tumoren nicht unbedingt ein Problem machen, solange man sie im Blick behält.


Hast du schon eine Biopsie machen lassen oder woher weißt du, dass er gutartig ist? MZT können ja genauso auch sehr aggressiv und bösartig sein? Rein vom Aussehen kann man die in keinster Weise beurteilen.
Will keine Panik machen, aber unterschätzen darf man das nicht.

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Einen Pelz tragen ist absolut in Ordnung - wenn man ein Tier ist! :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Mastzellentumore beim Frettchen
BeitragVerfasst: Freitag, 07.08.2015, 14:43 
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Mustela putorius
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Zitat:
Hast du schon eine Biopsie machen lassen oder woher weißt du, dass er gutartig ist? MZT können ja genauso auch sehr aggressiv und bösartig sein? Rein vom Aussehen kann man die in keinster Weise beurteilen.
Will keine Panik machen, aber unterschätzen darf man das nicht.


Das hatte ich gar nicht mehr gesehen.
Von Clydes Tumor hatte ich eine Feinnadelbiopsie machen lassen.
Ich lasse mich hier von der Wahrscheinlichkeit leiten. Bei Hunden sind MZT fast immer bösartig. Bei Frettchen sind MZT fast immer gutartig.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mastzellentumore beim Frettchen
BeitragVerfasst: Freitag, 07.08.2015, 19:43 
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Mustela putorius
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Ich hab von unseren zwei Docs auch die Aussage bekommen "normal sind sie harmlos bzw streufaul, aber sie können auch sehr aggressiv sein!". Toll, und woher soll man jetzt wissen woran man ist? :wtf:
Unser Simba, der Zeit seines Lebens immer wieder welche hatte, war zum Schluss total verkrebst. Keine Ahnung ob er generell eine Veranlagung dafür hatte oder ob einer der MZT doch mal gestreut hat. Ebenso Ronja, sie hatte einen am Hinterleib den ich wegmachen ließ und bekam später auch Krebs. Von daher bin ich da etwas vorsichtiger bzw ängstlicher.

Unserem Nero hab ich am Dienstag wieder einen wegmachen lassen, war sein bisher dritter oder vierter. Der saß an den Schultern und wurde richtig dick und blutig. An der Stelle konnte ich ihn wie die zwei zuvor ohne Narkose mit Pastenablenkung wegmachen lassen.

Aber er hat auch noch einen direkt in den Schnurrhaaren. Den sieht man im Normalfall überhaupt nicht, aber alle paar Wochen wird er mal etwas dicker, wie ein Insektenstich. Aber ich kann ihn nicht wegmachen lassen und muss hoffen, dass er gutartig ist :( Nero kann aufgrund seines Alters und seiner Herzerkrankung keine Narkose mehr zugemutet werden und in den Schnurrhaaren ohne Narkose geht natürlich niemals. Drückt ihm die Daumen :(

Ich vermute allerdings, dass sie generell schon eher gutartig sind und viele MZT bei Frettchen von ihren Haltern gar nicht entdeckt werden. Wenn sie nicht gerade entzündet sind, sind das oft nur fischschuppenartige kleine Flecken, die man niemals für einen Tumor sondern für eine kleine Hautirritation halten würde. Und seit ich das Problem kenne, durchsuch ich meine Wusel ja immer regelmäßig. Und bisher hatte ich die MZT bei VIER Frettchen. Nur zwei davon waren verwandt, alle kamen von verschiedenen Züchtern oder Auffangstellen. Laila, unser Notfall den wir letztes Jahr aufnahmen, hatte auch zwei die ich wegmachen ließ als es ihr wieder gut ging.

Denke es wäre ein sehr großer Zufall, wenn die MZT bei Frettchen eher selten wären und alleine ich schon 4 betroffene Tiere hätte. Das wiederum spricht dafür, dass sie eher harmlos sind und daher oft nie entdeckt werden. Ich persönlich lass sie lieber immer wegmachen, vor allem seit wir rausgefunden haben wie leicht man die Ferkel ohne Narkose beschnibbeln kann, solange die Dinger an "guten" Stellen sind :D Aber das ist natürlich jedem seine eigene Entscheidung :)

LG :wave:

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