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BeitragVerfasst: Mittwoch, 21.05.2014, 22:48 
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Mustela nivalis
Mustela nivalis

Registriert: Mittwoch, 21.05.2014, 22:24
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Hallo, wer kann uns helfen oder Tipps geben.
Unser Frettchen Mandy hatte schon im verg. Jahr mal lange Zeit kaum Fell.
Nach einem Tierarztbesuch bekam sie eine halbe Hefetablette alle 2 Tage.
Nach eineigen Wochen bekam sie wieder wunderschönes Fell.
Nun verlor sie wieder Fell über den Winter hinweg.
Die Hefetabl. gaben wir weiter ab und zu. Erst ging das Fell nicht so schlimm aus, aber nun ist sie auf dem Rücken sehr nackt. Das Fell geht auch inzwischen am Hals und auf dem Kopf mittig aus.
Anfangs hat sie sich viel gekratzt, aber Milben (Hautmilben) hat sie nicht.
Auf Stellen am Rücken, die sogar für wenige Zeit wund waren, schmierten wir Bepanthen Salbe. Da heilten die Wunden sehr schnell und gut. Lustig ist, dass gerade auf den Stellen Fell wieder gewachsen ist, allerdings nicht sehr dicht. Auch wuchs vor etwa drei/vier Wochen an einigen Stellen Fell nach.
Nun blieb zurück, dass der Rücken und der Kopf meist mittig felllos ist, der Fleck ganz gut mit Fell bedeckt ist und der Schwanz an der dicken Stelle kein Fell hat, das Schwanzende dünn mit Fell bedeckt ist....
Die Ärztin hat noch angeraten, dass wir Mandy Leinöl geben sollten, was wir auch fleißig tun.
Fischöl und gutes Futter bekommt sie ohnehin!
Ab und zu liebt sie Paprika oder Mango (eher selten).
Die Ärztin meinte noch, dass Mandy kein Neonlicht abbekommen soll. Das vermeiden wir nun auch weitgehenst.
Jede Woche bekommt Mandy ein Eigelb.

Was kann das sein??? Abgetastet ist Mandy auch bereits worden. Alle Organe scheinen i.O. zu sein.

Neuerdings ist sie wohl in der Ranz. Baut ein schönes Nest für ihren Stoffhund und gockert heftig, wenn sie sich im Nest um ihn kümmert.
Sie ist meist sehr aufgeregt grad, schläft enorm wenig!!! Sie ist schlimm aufgeregt, wenn sie herumläuft, weicht meist nicht von unserer Seite (unseren Füßen) :)

Das Schlimmste scheint eben das Fellproblem zu sein - bzw. hoffen wir ja nicht, dass dahinter irgend eine Krankheit steckt...


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BeitragVerfasst: Mittwoch, 21.05.2014, 23:04 
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Frettchenküken
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Ehrlich gesagt hört sich das für mich leider stark nach einem Nebennierentumor an :/
Das würde ich mal abklären lassen, auch wenn die Organe schon gecheckt wurden.
In dem Fall wird ihr ein Hormonchip gesetzt, womit sie damit noch ganz gut leben kann. Habe leider aber keine eigenen Erfahrungen damit gemacht. Ich würde mir mal ne zweite Meinung von nem anderen TA anhören.

Und zum Thema Ranz: Mandy muss dringend kastriert werden, sonst kann sie in die Dauerranz kommen und das kann tödlich enden.

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Lg Tiziana und ihre Wusel :)
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BeitragVerfasst: Mittwoch, 21.05.2014, 23:27 
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Mustela putorius furo
Mustela putorius furo
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Mir scheint als wäre Mandy schon älter...
Ranzzeichen sind die Folge von NNT (Nebennierentumor)
Und--- es tut mir leid es so sagen zu müssen--- aber deine Tä scheint keine Ahnung zu haben von Frettchen.
Wir haben hier eine Liste hin Frettchenerfahrenen Tä. Vielleicht ist einer in deiner Nähe?
Bei der Würde ich an deiner Stelle einen Ultraschall machen lassen und bei veränderter Nebenniere den Chip setzen lassen!!

Nicht zu handeln führt zu einem raschen Tod der Kleinen :(

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Schöne Grüße von Angéla und Abby, Mokka, Roxy, Leevi und Sheldon

Geliebt und unvergessen: Passie; Rico; Baghira; Ozzy; Django; Diego; Gina; Nala; Sally; Linus; Fritz; Shawn; Luna; Gizmo; Máxim; Mimi und Akira

Im Herzen für immer, aber dennoch ausgezogen für ein unbeschwertes Frettchenleben: Sunny und Shadow


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BeitragVerfasst: Donnerstag, 22.05.2014, 06:36 
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Mustela putorius furo
Mustela putorius furo

Registriert: Freitag, 03.08.2012, 15:51
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Hallo
Wenn die TÄ von Neonlicht abrät, hat sie also schon mal was davon gehört, dass das eine verfrühte Ranz bzw. eine NN Erkrankung auslösen kann.
Also muss sie auch wissen, dass es sowas wie eine Dauerranz gibt, wieso rät sie nicht zur Kastration? Sie sollte aber auch die Anzeichen eines NN Tumors kennen, der allerdings bei eher älteren Frettchen auftritt.

Wie alt ist denn die Fähe? Hast Du noch andere Frettchen oder ist Mandy alleine?
Könnte sie gedeckt worden sein falls es unkastrierte Rüden gibt?

Wenn Deine Kleine noch nicht kastriert ist und sie schon länger in der Ranz ist rate ich dringend dazu, sie sofort kastrieren zu lassen.
Dieser Fellverlust hat auf jeden Fall mit den Hormonen zu tun, ob Mandy jetzt in der Ranz ist, trächtig, scheinträchtig oder einen NN Tumor hat.


Auf jeden Fall besteht dringender Handlungsbedarf, mit Hefe und Ölen und Abtasten ist das Problem nicht behoben!

Kannst Du vielleicht mal ein Bild machen, auch wie die Vulva aussieht?

Schau bitte mal hier, da siehst Du auch Bilder von Fähen in der Ranz bzw. Dauerranz: http://www.grazerfrettchen.info/gf/?page_id=1869

Sollte Dein Frettchen so aussehen wie das Frettchen in der Ranz oder noch schlimmer wie in der Dauerranz rate ich dringenst zur umgehenden Kastration!

Es gibt Fälle von Fähen wie dass bedauernswerte Frettchen auf der Grazer Seite, die wegen einer Dauerranz sofort operiert wurden, aber trotzdem leider verstarben, weil die Östrogenvergiftung schon zu weit fortgeschritten war.

Wenn Deine TÄ das verharmlost oder wieder mit Ölen und Hefe ankommt, suche Dir bitte einen Frettchenerfahrenen TA, eine Liste findest Du hier:

viewtopic.php?f=30&t=7728

Gruss Fräddel

Edit: Ist Mandy ein Albino? Da Binos keine Unterwolle haben, können sie teilweise im Fellwechsel ihr Haar abwerfen, so dass kahle Stellen enstehen können.
Aber in Deinem Fall wäre das wohl eher auf ein Gesundheitsproblem bzw. Ranz zurückzuführen.


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BeitragVerfasst: Donnerstag, 22.05.2014, 07:58 
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Mustela putorius
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@ Fräddel: Die Albinos, die ich kenne, haben alle Unterwolle. Langhaarfrettchen haben keine Unterwolle.


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BeitragVerfasst: Donnerstag, 22.05.2014, 09:08 
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Mustela putorius furo
Mustela putorius furo

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Hall B&C: Meine Binofähe hatte definitiv keine Unterwolle, ich hätte sie jetzt als Kurzhaar eingestuft, aber ehrlich gesagt habe ich nicht so viele Ahnung von Farben und Haarlängen.

Meine Caro hatte auch, aber nicht jedes Jahr, kahle Stellen beim Fellwechsel. Eine erfahrene Halterin die ich befragte weil ich ein Gesundheitsproblem befürchtete meinte, dass es schon vorkommen kann und bezeichnete diese Frettchen als "Teilabwerfer".

Da das Fell dann auch relativ schnell nachwuchs, habe ich mir dann auch keine Sorgen mehr diesbezüglich gemacht, Ranzanzeichen oder andere typische Symptome eines eventuellen NN Tumors usw. hatte sie auch nie gezeigt und auch keine Erkrankung in der Richtung bekommen.


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BeitragVerfasst: Donnerstag, 22.05.2014, 11:16 
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InventiveFerret
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Also ich bin gerade verwirrt.

Oben steht zwar nicht, dass Mandy kastriert/nicht kastriert ist. (ok, wenn von Ranz die Rede ist, ist sie wahrscheinlich nicht kastriert)

Dann würde ich hier davon ausgehen, dass sie schon in der Dauerranz ist. Wobei es mich dann wundert dass sie letztes Jahr schon Probleme hatte und das mit Hefetabletten in den Griff zu bekommen war.

Wenn sie schon kastriert ist deutet natürlich alles auf einen NNT hin.

@ Tizi: NNT und unkastriert ist sehr unwahrscheinlich (wenn nicht sogar ummöglich) denn die Nebennieren fangen ja an die Hormone zu produzieren weil die Hauptorgane (Eierstöcke) es nicht mehr können.
Wenn die Eierstöcke noch Hormone produzieren können ist für das Gehirn alles ok und es gibt nicht die Signale dass etwas fehlt. Das ist ja der Auslöser, warum die Nebennieren anfangen die Hormone zu produzieren.

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BeitragVerfasst: Donnerstag, 22.05.2014, 12:30 
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Frettchenküken
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Stimmt Tetta, so weit hab ich gar nicht gedacht.
Dauerranz wäre dann also eher wahrscheinlich. Ich würde mir ganz ganz schnell nen guten TA suchen, bevor es für Mandy zu spät ist.

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