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BeitragVerfasst: Montag, 02.02.2015, 02:27 
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Mustela frenata
Mustela frenata

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So, ihr lieben...
Die Entscheidungsphase hat sich nun über 8 Jahre hingezogen. Es wurde geplant, informiert, beschlossen, verworfen, Besitzer besucht, Bücher gekauft, Foren gelesen, wieder beschlossen, wieder verworfen... so konnte das nicht weiter gehen! Jetzt musste mal eine Entscheidung her!
Und die ist gefallen!
Die Arbeiten laufen seit ein paar Wochen auf Hochtouren.
Spätestens Ende der Woche ist die Bude Frettchensicher (kann eine Wohnung jemals FrettchenSICHER sein :?: ), großer Schlaf- und Fütterkäfig eingerichtet, Spielzeug, Klos und Futter organisiert... etc. etc.

Fehlt nur noch eine wichtige Sache...
...die Wuslons selbst!

Es sollen 2 werden.
Sie sollten relativ jung sein, sagen wir mal max. 1 Jahr, gerne jünger, müssen aber auch nicht 12 Wochen und gerade von der Mutter weg...
Geschlecht egal... (oder?)
Farbtyp... klar hätte ich ne Wunschvorstellung, aber im Endeffekt entscheidet doch eh das Herz beim ersten Kennenlernen...

Ich denke wir sind uns einig, dass Tierhandlung ausfällt und Züchter mit vorsicht zu genießen sind.
Deswegen hoffe ich hier von euch Profis Tipps, Kontakte, Vermittlungen, Adressen, o.ä. zu bekommen.

Ich wohne in München und bin auch nicht zu faul mal ein Stückchen zu fahren, wenn's um meine neuen Mitbewohner geht...

Freue mich über Hinweise und Vermittlungen!

Beste Grüße,
Lines


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BeitragVerfasst: Montag, 02.02.2015, 10:00 
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Mustela putorius
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Hallo und herzlich willkommen, Lines!

Erzähl doch mal ein bißchen dazu, wie Du sie halten willst. Freie Wohnungshaltung oder Käfighaltung mit Auslauf?
Kennst Du Leute mit Frettchen, oder hast Du Dir das Wissen vor allem angelesen?
Wie willst Du füttern?

Hast du es schon beim Tierheim probiert?

Liebe Grüße,
Eva


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BeitragVerfasst: Montag, 02.02.2015, 11:12 
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Mustela altaica
Mustela altaica

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Naja da sie die Wohnung Frettchensicher gemacht haben und eine Schlaf und Futterkäfig eingerichtet haben gehe ich von Wohnungshaltung aus :D
Da sie Leute mit Frettchen besucht hat gehe ich nicht davon aus das sie alles nur erlesen hat aus .


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BeitragVerfasst: Montag, 02.02.2015, 11:23 
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Mustela frenata
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Ah, die klassischen Fragen ;)
Ich wohne in einer 2 Zimmerwohnung. Die Fretts dürften sich frei in zwei Zimmern + Flur bewegen. Geschätzte 30 qm. Bad und Küche bleiben Tabu.
Ich habe wie geschrieben einen geräumigen Käfig eingerichtet in den ich sie sicherlich auch mal sperren werde, wenn z.B. Besuch kommt, gesaugt wird, oder sonstiges...
Informiert habe ich mich klar über Bücher, Forum, Ferret-World (YouTube). Habe aber ein Frettchentreffen besucht (ist ewig her), sowie 3 verschiedene Besitzer vor Ort. Unter anderem war das Uta vor ca. einem Jahr. Vielleicht mag die hier auch einen kurzen Eindruck von mir als zukünfrigen Frettchenhalter schreiben.
Ich bin übrigens 44 :)

Ich war vor ein paar Monaten mal mal im Tierheim. Da gabs auch zwei supersüße... aber zu dem Zeitpunkt war noch nichts bei mir eingerichtet.
Zur Zeit haben die nur eines. Ich habe nicht vor einzelne Frettls zu kaufen und gleich mit einem Vergesellschaftungversuch zu starten :cry:

Zum Thema Futter könnte ich jetzt einfach aus Büchern und Foren abschreiben und zitieren. Wenn das gewünscht ist, geb Bescheid. Aber ich denke die Klassiker (90% Fleisch, kein Schwein, Obst und Gemüse werden kaum verwertet, etc.) sind soweit bekannt. Ich werde sicher noch ein paar Fragen stellen, wenn's mal soweit ist.

Ich glaube, das war's erstmal...
Wenn's noch weitere Fragen gibt nur zu...

PS: Keine "sie". Ich bin ein "Er" :thumbup:


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BeitragVerfasst: Montag, 02.02.2015, 11:31 
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Mustela putorius
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Hallo Lines,
auf FB ist jemand aus München, die vielleicht Frettchen hätte.
Falls Du auch auf FB bist, schick ich dir ihr Profil. Ansonsten schick mir doch Deine E-mail Adresse und ich geb sie ihr.
Gruß,
Eva


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BeitragVerfasst: Montag, 02.02.2015, 12:12 
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Mustela putorius furo
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Huhu und herzlich Willkommen :wave:
Da hast dich ja schon richtig gut informiert :thumbup:
Drück dir die Daumen das du bald die passenden 2 für dich findest.

_________________
Es grüßen die Mooswaldfrettchen Mahana, Frederick, Chamija, Kanani, Spirit Leonie, Akari und Keinohr Tyson jun. "TJ" http://www.mooswaldfrettchen.de


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BeitragVerfasst: Montag, 02.02.2015, 12:27 
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Mustela frenata
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Danke Chiara.
Ja, bei der langen Entscheidungsphase ist schon einiges an Infos zusammengekommen. Ich bin mir aber auch sicher, dass ich noch einige Neulings-Fragen hier stellen werde, wenn die beiden erst mal hier sind ;)


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BeitragVerfasst: Montag, 02.02.2015, 12:28 
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Mustela frenata
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Danke Eva.
Hab Kontakt aufgenommen...


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BeitragVerfasst: Montag, 02.02.2015, 13:43 
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Mustela sibirica
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Hi Lines,

das klingt ja alles schon mal sehr toll und vorbildlich :thumbup:

Das mit der Fellfarbe/Felllänge ist natürlich immer so eine Sache. Gerade die etwas außergewöhnlicheren Farben neigen dazu, häufig taub zu sein oder relativ früh zu erkranken. Das liegt an dem relativ monotonen Erbmaterial.
Natürlich besitzt dies keine Allgemeingültigkeit, aber man sollte sich schon der möglichen Risiken bewusst sein.
Wir hatten z.B. einen pinto panda und einen Badger (aus dem Frettchentierheim). Der panda Rüde war von Geburt an taub und mit nicht mals 5 Jahren bekam er ein Lymphom, wurde immer kränker und schließlich auch noch einen NNT.
Unser Badger hingegen (eine Variante, die auch oft taub ist) hört gut, ist gesundheitlich gut in Schuss und mit seinen 6 Jahren noch top fit.
Heißt also es gibt solche und solche. Als besonders robust gelten aber die klassischen iltis und albino, sowie siam meine ich.

Zum Staubsaugen brauchst du die guten übrigens nicht in den Schrank zu sperren ;) Unsere ignorieren es oder gerade die Jungspunde drehen dann total ab und spielen mit dem Staubsauger. Immer wieder lustig anzusehen.

Wie viele Frettchen hättest du denn bei diesem Kontakt in Aussicht? Hast du ansonsten mal darüber nachgedacht direkt mit 3 Fretts zu starten? Klar klingt es für den Anfang viel, wir haben selbst nur mit 2 begonnen und uns nicht mehr zugetraut für den Anfang. Sind dann jedoch bald auf 4 gewachsen. Der Vorteil ist im Grunde, dass 1 Frett mehr kaum auffällt oder mehr Arbeit macht und dich vor der Situation bewahrt, dass etwas passiert und du plötzlich nur noch eines hast.
Du weißt ja, dass Fretts nicht allein bleiben sollten, sich eine VG aber auch schwierig gestalten kann. Leider mussten auch wir erfahren, dass ein junges gesundes Frett ganz plötzlich sehr krank werden kann.
Natürlich wollen wir nicht den Teufel an die Wand malen, aber Krankheiten und Unfälle ereignen sich.
Ist nur mal so ein Denkanstoß ;)

Ich persönlich würde als Neuling Fretts im Alter von 1-3 Jahren bevorzugen. Diese sind noch verspielt, jedoch nicht zuuu wild, haben ihre Rüpelphase hinter sich und sind auch gesundheitlich normalerweise noch gut in Schuss.
Jüngere Fretts können schon sehr anstrengend sein, vor allem wenn man mit dem Zusammenleben mit Fretts noch keine Erfahrung hat denke ich.

"Frettchensicher" ist ja immer so eine Sache. Anfangs hatten wir z.B. keine Deko in Reichweite der Frettchen. Mittlerweile geht das aber sehr gut, zumindest unsere lassen diese unbehelligt. Da achten wir dann darauf, dass das Material nicht schwer ist (falls es herunterfällt) und nicht leicht kaputt geht. Sachen aus Holz, Stroh, Filz etc haben sich gut bewehrt.
Jedes Frettchen tickt da aber anders. Eines unserer z.B. steht total auf Gummi und verschleppt und zerkaut es, ein anderes liebt es Teppiche zu zerkratzen.
Auch hatten wir lange eine gut funktionierende Absperrung des Frettchenzimmers, bis unsere Kurze hinzukam und uns zeigte, dass diese doch nicht allgemein frettchensicher ist.
Solche Marotten stellt man erst dann fest, wenn die Burschen einziehen. Dann muss man ggf. doch nochmal umbauen ;)

Dein Vorhaben hört sich auf jeden Fall gut durchdacht und organisiert an und ich drücke dir die Daumen, dass es bald endlich klappt mit den Kobolden!

_________________
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BeitragVerfasst: Montag, 02.02.2015, 14:04 
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Mustela putorius
Mustela putorius
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Sehr schöner und ausführlicher Text, Choupo! :thumbup: :)

Allerdings stimmt das hier nicht so direkt: ;)
Zitat:
Das mit der Fellfarbe/Felllänge ist natürlich immer so eine Sache. Gerade die etwas außergewöhnlicheren Farben neigen dazu, häufig taub zu sein oder relativ früh zu erkranken. Das liegt an dem relativ monotonen Erbmaterial


Die Taubheit bei den Weißköpfen (DEW, Badger, Panda, etc) liegt nicht an der engen genetischen Grundlage, sondern direkt an dem Gen, das für die Farbe zuständig ist. Die Gene, die dafür verantwortlich sind, heißen Leuzismus-Gene und kommen bei verschiedenen Tierarten vor, wo sie auch besser untersucht sind. Je nach betroffenenem Gen, sind weiße Farbe und Musterung unterschiedlich ausgeprägt. Je nach Gen reichen die "Nebenwirkungen" von tödlich über Taubheit bis kaum bemerkbar:
http://de.wikipedia.org/wiki/Leuzismus


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